Unternehmensumzug Umzug von Leoni: Nach fünf Jahren abgeschlossen

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Stück für Stück, peu à peu haben die Mitarbeitenden des Unternehmens Leoni Abschied vom alten Werk im Herzen von Roth nehmen müssen, um in die „Fabrik der Zukunft“ umzuziehen. Der Umzug, der fünf Jahre angedauert hat, um währenddessen die Kunden weiter bedienen zu können, ist jetzt abgeschlossen.

Die „Fabrik der Zukunft“ - das neue Zuhause der Leoni Kabel GmbH in Roth.(Bild:  Leoni)
Die „Fabrik der Zukunft“ - das neue Zuhause der Leoni Kabel GmbH in Roth.
(Bild: Leoni)

Das Traditionsunternehmen Leoni in Roth bei Nürnberg ist vornehmlich für seine Kabeltechnologie bekannt und zählt zu den bekanntesten Anbietern von Kabeln, Kabelsystemen und Verkabelungslösungen für die Automobilbranche. Das Unternehmen beliefert Automobilhersteller mit Verkabelungssystemen, Bordnetzen und Kabelsätzen für verschiedenste Anwendungen im Fahrzeug. Über 100 Jahre wurden diese Lösungen im Herzen von Roth entwickelt, designt und hergestellt, jetzt ist damit aber Schluss.

Schon vor dem März 2015, als die Verantwortlichen der Firma ein neues Grundstück im Industriegebiet „An der Lände“ erworben, war klar, dass man den alten Firmenhauptsitz langsam aber sicher aufgeben müsse. Deswegen entschied man sich dazu, in Nähe des Main-Donau-Kanals die „Fabrik der Zukunft“ zu errichten.

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Das bedeutet, dass nun moderne Gebäude optimal gestaltete Prozessabläufe beherbergen und es sogar noch weitere räumliche Entwicklungsmöglichkeiten gibt.

Der Kunde blieb auch beim Umzug König

Wichtig war es dem Unternehmen, dass die Kunden auch während des Umzugs weiterhin bedient werden konnten. Die Lieferkettenprobleme, die das Unternehmen seit 2019 durchstehen musste, sollten nicht nochmals eintreten. Daher zog sich der Ortswechsel in die nicht einmal fünf Kilometer entfernte neue Fabrik fünf Jahre in die Länge - zumal das alte Werk in der Stieberstraße tatsächlich mitten in der Stadt lag. Nicht nur 870 Mitarbeitende mussten dabei umgezogen werden, sondern auch 180 Maschinen.

„Aufgrund strengster Anforderungen der Automobilindustrie war der Umzug ein logistisches Meisterwerk. Jedes einzelne Produkt für jeden einzelnen Kunden erforderte für den neuen Standort ein erneutes Freigabeverfahren. So wurden allein rund 1800 Bemusterungsverfahren durchgeführt, von der einfachen Basis-Dokumentation bis zum 3000-Stunden-Test“, teilt Leoni mit.

Das etwa sieben Hektar große Werksgelände in der Stieberstraße, dessen ältestes Gebäude seit 1906 in Benutzung war, wurde an die Stadt Roth übergeben. Die Stadt ist bereits seit 2017 die neue Besitzerin und möchte mit dem Rother Neuland ein neues Quartier erschaffen. (sb)

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