Industrieller Kommunikationsstandard TÜV Süd zertifiziert IO-Link Safety und ebnet Weg für Produkteinführung

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Die IO-Link-Community hat grünes Licht für den breiten Einsatz ihrer sicherheitstechnischen Erweiterung bekommen. Der TÜV Süd hat die Spezifikation IO-Link Safety V1.1.4 offiziell zertifiziert. Hersteller können nun marktreife Geräte für den weltweiten Einsatz entwickeln

IO-Link Safety jetzt zertifiziert: Das TÜV SÜD-Siegel ebnet den Weg für den sicheren Praxiseinsatz.(Bild:  Profibus Nutzerorganisation)
IO-Link Safety jetzt zertifiziert: Das TÜV SÜD-Siegel ebnet den Weg für den sicheren Praxiseinsatz.
(Bild: Profibus Nutzerorganisation)

Die Zertifizierung beendet eine mehrjährige Entwicklungsphase. Erste Master- und Device-Prüfungen laufen bereits im neuen, offiziell benannten IO-Link Safety-Testcenter des TÜV Süd. Die unabhängige Zertifizierung schafft Vertrauen und sichert die Qualität für alle Marktteilnehmer, teilt die IO‑Link‑Community mit. Erste Produkte sollen in Kürze verfügbar sein.

Sicherheit als Erweiterung einer etablierten Technik

IO-Link Safety baut auf der bestehenden IO-Link-Technologie auf, die bereits in über 20.000 kompatiblen Produkten von mehr als 500 Herstellern weltweit zum Einsatz kommt. Die Erweiterung ermöglicht eine durchgängige Integration von Sicherheitsfunktionen in bestehende Automatisierungs- und Sicherheitssysteme.

Von Beginn an begleiteten der TÜV Süd und das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) die Entwicklung. Die frühen Proof-of-Concept-Ergebnisse bestätigten die technische Machbarkeit und den Sicherheitsansatz. In der Folge wurde die Spezifikation zusammen mit einer Test-Spezifikation bis zur Produktreife ausgearbeitet.

Strenge Prüfungen vor Marktzugang

Im Unterschied zum klassischen IO‑Link setzt IO‑Link Safety verpflichtend auf eine Zertifizierung durch Dritte. Hersteller müssen ihre Produkte in einem akkreditierten Testcenter prüfen lassen. Dieser zusätzliche Schritt soll höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards sicherstellen.

Die offene Architektur des Standards erlaubt eine einfache Integration in Steuerungen und IoT-Plattformen. Für Hersteller reduziert sich der Entwicklungsaufwand, da nur ein Kommunikationsstandard unterstützt werden muss, der weltweit einsetzbar ist. Die IO-Link-Community erwartet deshalb eine schnelle Verbreitung. (mc)

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