Vision-Zero-Waste-Zertifizierung Vorreiterrolle im nachhaltigen Ressourcenmanagement nach DIN SPEC 91436

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nachhaltigkeit ist wichtiger denn je. Inzwischen richtet auch der Mittelstand sein Abfall- und Wertstoffmanagement stärker auf die Zero-Waste-Vision aus. Die DIN SPEC 91436 bietet dafür einen anerkannten Rahmen.

Übergabe des Zero-Waste-Zertifikats durch TÜV SÜD (v. r.: TÜV SÜD – P. Senol, T. Gog; inpotron – H. Püthe, F. Storz).(Bild:  inpotron Schaltnetzteile)
Übergabe des Zero-Waste-Zertifikats durch TÜV SÜD (v. r.: TÜV SÜD – P. Senol, T. Gog; inpotron – H. Püthe, F. Storz).
(Bild: inpotron Schaltnetzteile)

Die Vision „Zero Waste“ steht für einen Paradigmenwechsel: weg vom linearen Verbrauch und der Entsorgung hin zur Wiederverwendung, stofflichen Verwertung und konsequenten Abfallvermeidung. Seit 2022 bietet die DIN SPEC 91436 Unternehmen erstmals einen zertifizierbaren Rahmen für ein ganzheitliches Abfall- und Ressourcenmanagement. Kernindikator ist die Getrenntsammelquote (GSQ), die als objektiver Maßstab für Ressourceneffizienz dient.

Die DIN SPEC 91436

Die DIN SPEC 91436 beschreibt ein Referenzmodell für betriebliches Abfall- und Wertstoffmanagement, das Unternehmen und Organisationen auf dem Weg zu einer Zero-Waste-Vision unterstützt. Sie richtet sich branchenunabhängig an alle Einrichtungen, die Abfälle erzeugen, und verfolgt das Ziel, Abfälle konsequent zu vermeiden, Materialien wiederzuverwenden und Wertstoffe so weit wie möglich im Kreislauf zu halten. Der Ansatz basiert auf einer klaren Hierarchie: Vermeidung hat Vorrang vor Wiederverwendung, Recycling, Kompostierung oder energetischer Verwertung – Deponierung und Verbrennung ohne Energiegewinnung sollen vermieden werden.

Die Spezifikation legt Anforderungen an Organisation, Verantwortlichkeiten, Prozesse und Nachweise fest. Sie fordert eine systematische Analyse des Abfallaufkommens, die Einführung geeigneter Maßnahmen, die Dokumentation von Ergebnissen und eine kontinuierliche Verbesserung. Kennzahlen und Audits sichern die Überprüfbarkeit. Unternehmen können sich durch unabhängige Stellen wie den TÜV SÜD zertifizieren lassen und erhalten – je nach Umsetzungsgrad – ein Bronze-, Silber- oder Gold-Label. Diese Zertifikate bestätigen eine Verwertungsquote von mindestens 85 % (Bronze), 90 % (Silber) oder 95 % (Gold).

„Die Zertifizierung dokumentiert unseren Beitrag zum Umweltschutz. Wir möchten als Unternehmen aktiv Verantwortung übernehmen und Abfall weitestgehend vermeiden“, betont Geschäftsführer Hermann Püthe. „Der Konsortialstandard liefert klare, messbare Kriterien und unterstützt uns dabei, unsere Fortschritte kontinuierlich zu steigern.“

Maßstäbe in der Praxis

Bereits im Mai 2024 begann Inpotron mit der Implementierung des Vision-Zero-Waste-Systems – auf Basis der bestehenden ISO-14001-Zertifizierung. In nur einem Jahr wurden sämtliche Abfallströme analysiert, Prozesse optimiert, Mitarbeitende eingebunden und neue Verwertungswege etabliert. Ein detaillierter Abfallvermeidungsplan sowie die enge Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben bilden das Rückgrat des Systems.

Zum Zeitpunkt der Zertifizierung im Jahr 2025 erreichte Inpotron eine Getrenntsammelquote von 86 Prozent, ausgezeichnet mit dem Bronzerang nach DIN SPEC 91436. Ziel ist es, diesen Wert in den kommenden Jahren auf über 90 Prozent zu steigern.

Qualität der Nachhaltigkeit

Mit der Zertifizierung nach DIN SPEC 91436 zeigt Inpotron Innovationskraft über klassische Standards hinaus. Im Gegensatz zu traditionellen Normen wie ISO 14001 basiert dieser Standard auf konkreten, messbaren Fortschritten im operativen Abfallmanagement. Quantitative Kennzahlen und die Bewertung des organisatorischen Reifegrads schaffen ein praxisnahes, skalierbares Modell – gerade für mittelständische Unternehmen.

Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

„Vision Zero Waste ist für uns kein Trend, sondern Teil unserer unternehmerischen Verantwortung“, sagt Felix Storz. „Wir wollen beweisen, dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologisches Handeln kein Widerspruch sind – im Gegenteil: Sie ergänzen sich optimal.“ (mr)

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