Roadmap unverändert TSMC bestätigt Produktionsstart der 1,6-nm-Chips für 2026

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der taiwanische Auftragsfertiger TSMC hat auf seiner Open Innovation Platform (OIP) 2024 in Amsterdam bekannt gegeben, dass die Massenproduktion von Chips im 1,6-Nanometer-Verfahren, bezeichnet als A16, planmäßig Ende 2026 beginnen soll. Zuvor ist der Start der 2-Nanometer-Fertigung (N2) für Ende 2025 vorgesehen.

Präsentation auf dem TSMC OIP 2024.(Bild:  TSMC)
Präsentation auf dem TSMC OIP 2024.
(Bild: TSMC)

Die A16-Technologie basiert auf Gate-All-Around-Nanosheet-Transistoren und integriert ein Backside Power Delivery Network (BSPDN), das als "Super Power Rail" bezeichnet wird. Dieses Design soll die Leistungsfähigkeit steigern und den Energieverbrauch optimieren. TSMC sieht den Einsatz von A16 insbesondere in Rechenzentren und für KI-Prozessoren vor, während N2P und N2X für mobile Endgeräte und PCs konzipiert sind. Der A16-Prozess soll gegenüber N2P eine Leistungssteigerung von acht bis zehn Prozent bei gleicher Spannung bieten. Andersherum gesagt, soll er bei gleicher Frequenz und Transistorzahl 15 bis 20 Prozent energieeffizienter sein. Außerdem steigt die Chip-Dichte um den Faktor 1,07 bis 1,10, je nach Transistortyp.

Intel startet zeitgleich 14A

Parallel zu TSMCs Plänen bereitet sich Intel darauf vor, im selben Zeitraum mit der Produktion im 14-Angström-Verfahren (14A) zu beginnen. Intel plant dabei den Einsatz von High-NA-EUV-Lithografie, während TSMC für A16 auf konventionelle EUV-Technologien setzt. Konkret wird eine Steigerung der Leistung pro Watt um 15 Prozent gegenüber dem vorherigen 18A-Prozess angestrebt. Eine weitere Optimierung, bezeichnet als 14A-E, soll zusätzliche fünf Prozent Effizienzgewinn bringen. Zudem ist eine Erhöhung der Transistordichte um 20 Prozent vorgesehen. (mc)

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