Miniaturisiertes Projektionsdisplay Trixel 3 Cube als Engineering Sample bestellbar

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mit einem Volumen von 1 cm³ sowie einem Gewicht von 1,5 g soll der Pixel 3 Cube die Welt der Augmented Reality grundlegend verändern. Gerade mit Blick auf leicht zu tragende Brillen ist der kleine Würfel interessant. Nach den Engineering Samples ist im nächsten Schritt die Serienproduktion geplant.

TriLite nimmt erste Engineering Samples seines Trixel 3 Cube entgegen. Im nächsten Schritt ist die Serienprodukiton geplant.(Bild:  TriLite)
TriLite nimmt erste Engineering Samples seines Trixel 3 Cube entgegen. Im nächsten Schritt ist die Serienprodukiton geplant.
(Bild: TriLite)

Mit dem Trixel 3 Cube bringt TriLite die nächste Entwicklungsstufe seiner kompakten Projektionsplattform auf den Markt. Der Trixel 3 Cube vereint die bewährte optische Architektur mit einem nochmals verkleinerten Formfaktor und optimiertem Energieprofil. Damit lässt es sich nahtlos in AR-Brillen und fahrzeugbasierte Displays integrieren.

Der Trixel 3 Cube ist jetzt als ein sogenanntes Engineering Sample bestellbar. Parallel bereitet TriLite die Serienfertigung vor, um den erwarteten Bedarf in hohen Stückzahlen zu bedienen. Erste Kunden-Design-ins werden Anfang 2026 erwartet. „Der Trixel 3 Cube ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu wirklich tragbaren AR-Geräten“, sagte Mario Spiegl, CEO von TriLite. „Durch die weitere Verkleinerung und vereinfachte Integration ermöglichen wir OEMs, Smart Glasses zu entwickeln, die so elegant und komfortabel sind wie herkömmliche Brillen – ohne Kompromisse bei Auflösung, Helligkeit oder Effizienz. Damit wird leistungsstarke Projektion endlich massenmarkttauglich.“

Mit einem Gesamtvolumen von rund 1 cm³ und einem Gewicht von 1,5 g integriert der Cube die MEMS-Treiberelektronik direkt in die Projektionseinheit. Die kompakte Breite von etwa 10 mm erlaubt Systemlayouts, bei denen Scharniere nah an den Brillengläsern platziert werden können. Das verfeinerte optische Design kommt ohne Relaisoptik aus und liefert dennoch eine Helligkeit bis 15 lm, einen Kontrast von 500 000:1, 214 % sRGB-Farbraum und einen typischen Stromverbrauch von rund 145 mW.

Software-defined Display-Architektur

TriLite hat viele traditionell hardwarebasierte Aufgaben in die Softwareebene verlagert. Damit wird das Testen und Kalibrieren für OEMs vereinfacht und eine gleichbleibend hohe Bildqualität sichergestellt. Das Konzept eines software-defined Displays bietet zudem Flexibilität für zukünftige optische Konfigurationen und reduziert die Entwicklungszeit von Prototyp bis Serienintegration erheblich.

„Mit dem Cube bündeln wir jahrelangen Ingenieurfortschritt in einem Displaymodul von einem Kubikzentimeter“, kommentierte Dr. Jörg Reitterer, CTO von TriLite. „Durch die Verlagerung zentraler Kalibrier- und Optimierungsprozesse in die Software erhalten Kunden eine hochflexible, robuste Lösung, die sich schnell an unterschiedliche optische Designs anpassen lässt. Diese Kombination aus Kompaktheit und Konfigurierbarkeit setzt neue Maßstäbe für AR- und Automotive-Displays.“

Wachsendes Marktinteresse und starkes Partnernetzwerk

TriLites LBS-Technologie stößt in der AR- und Automotive-Industrie auf Interesse. Die meisten Partner, die Live-Demonstrationen gesehen haben, fordern bereits Evaluation Samples an. Das wachsende Vertrauen in Laserprojektion spiegelt sich auch im gesamten AR-Ökosystem wider. TriLite wird sich an einer neuen Working Group on Laser Display for AR beteiligen, initiiert von der AR Alliance und Meta.

Außerdem präsentiert das Unternehmen auf der CES 2026 gemeinsam mit Partnern verschiedene Anwendungsszenarien. Zu den Investoren von TriLite zählen Aumovio, APEX Ventures, B&C Innovation Investments und Dr. Hermann Hauser. Aktuell erweitert das Unternehmen sein kommerzielles Team, baut das Projektmanagement aus und bereitet die IATF 16949-Zertifizierung für die Serienproduktion vor. (heh)

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