Die Welt der Leistungselektronik „Take the red pill“

Von Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter 3 min Lesedauer

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Elektronik wird immer schön in Gehäusen verpackt. Was im Inneren abläuft, bleibt vielen verborgen, fasziniert aber zugleich. Ähnlich wie im Film Matrix bieten wir Ihnen an, einen Blick ganz tief in das Kaninchenloch zu werfen, um zu verstehen, was sich hinter den Phänomenen der Leistungselektronik verbirgt.

Zitat aus Matrix: Nimm die rote Pille — du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen wie tief das Kaninchenloch reicht.(Bild:  KI-generiert)
Zitat aus Matrix: Nimm die rote Pille — du bleibst hier im Wunderland und ich werde dir zeigen wie tief das Kaninchenloch reicht.
(Bild: KI-generiert)

In der Leistungselektronik sind mehrere Faktoren von großer Bedeutung. Effizienz, Kosten, Leistungsdichte und natürlich Zuverlässigkeit. Beispielsweise wirkt sich Höhenstrahlung stark auf die Ausfallwahrscheinlichkeit aus. Wie das im Detail passiert erklärt Dr. Martin Schulz von Littelfuse in seinem Vortrag „Ausfallwahrscheinlichkeit unter besonderer Berücksichtigung des Einflusses von Höhenstrahlung“ bei unserem Kongress „Power of Electronics“. Doch nicht nur Höhenstrahlung bietet ein potenzielles Ausfallrisiko. Gerade thermische Effekte werden viel fahrlässig betrachtet. Ein Ausfall im Feld kann teuer sein und schadet ebenfalls dem Image. Auch hierzu haben wir mit Michael Kollasa von Lackwerke Peters einen interessanten Vortrag im Programm, welcher die entscheidenden Antworten liefern wird.

Kostenoptimierung

Um Kosten einzusparen und nebenbei noch die Qualität zu steigern, sind gerade Simulationstools immer mehr im Kommen. Zum einen werden diese immer einfacher zu bedienen und zum anderen werden die Ergebnisse in ihrer Güte immer besser. Dies funktioniert im thermischen Bereich, wie es Dr. Alexander Weyman von Plexim zeigen wird („A Fresh Perspective on Foster and Cauer – Bessere Nutzung thermischer Modelle“), aber auch in einer multiphysikalischen Betrachtungsweise, wie es Benjamin Leblanc und Farhad Behafarid von Altair Engineering präsentieren („Kombinierte Modellierungsmethoden für eine effiziente und genaue Simulation“) durch Benjamin Leblanc und Farhad Behafarid von Altair Engineering.

Aber auch die Verifikation von Produkten geht immer weiter. Virtuelle Produktabsicherung wird immer aussagekräftiger und kann dazu beitragen, dass lange Versuchsreihen substituiert werden können. Im Vortrag „Ganzheitlicher Design- und Verifizierungsansatz zur automatischen Optimierung von Power Modulen“ präsentiert Florian Bauer von Siemens Electronic Design Automation genau solch einen Ansatz.

Bei „Speed up your Prototype! - Digital zum erfolgreichen Prototypen“ wird außerdem Tim Sievers von BMK professional electronics zeigen, wie man den Entwicklungsprozess weiter digitalisieren kann.

Sie wollen immer noch die blaue Pille und weiterschlafen? Oder sind Sie bereits überzeugt?

Power of Electronics am 11. und 12. September 2024 in Würzburg

Power of Electronics
(Bild: VCG)

Das Elektronikevent für Entwickler und Ingenieure bündelt sechs Spezialkonferenzen, die sich angefangen von der effizienten Stromversorgung über die intelligente Nutzung von elektrischer Leistung, effektiver Elektronikkühlung, neuester Relaistechnik, bis hin zur geordneten Abführung der überschüssigen Energie erstrecken.
Buchen Sie ein Ticket und erhalten Sie die Möglichkeit, die Vorträge aller sechs Veranstaltungen zu besuchen.

Fertigung

Auch im Bereich der Fertigung gibt es Potenziale, Kosten zu sparen, zum Beispiel durch Aluminium-Leiterplatten. Diese sind „kosteneffektiv, leicht und nachhaltig – Leiterplatten aus Aluminium“. Dr. Enno Henze und Michael Bisges von Plasma Innovations zeigen, wie man Elektronik nicht nur günstiger, sondern auch umweltfreunlicher aufbauen kann. Stanztechnik ist ebenfalls ein Thema, welches nicht genügend Aufmerksamkeit bekommt. Der Vortrag „Performance Upgrade durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Stanztechnik-Komponenten“ von Christoph Löffler von Egon Nesper geht genau darauf ein. Außerdem wird Woo-Sik Chung von Trumpf Laser- und Systemtechnik erklären, wie Laserschweißen in der Leistungselektronik eingesetzt werden kann und welche Vorteile daraus resultieren.

Das Programm am 11. und 12. September lässt also keine Wünsche für Entwickler und Entscheider aus dem Bereich der Leistungselektronik offen. „Also brauchen wir Maschinen und sie brauchen uns. Wollten Sie darauf hinaus?“ – Seien Sie also mit dabei! (mr)

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