Der Siegeszug des batterieelektrischen Autos scheint zumindest in Deutschland als beschlossene Sache angesehen zu werden. Doch eine Frage bleibt offen: Könnten Technologien wie Wasserstoff die BEVs ersetzen, noch bevor jene konventionelle Benzin- und Dieselfahrzeuge verdrängt haben?
Erstmals seit 2019 gibt es die Hannover Messe wieder als großes Präsenzformat. Das Umfeld ist für die weltweit beachtete Industrieschau auch nach dem Corona-Stress nicht einfach. Themen wie künstliche Intelligenz und Klimaschutz waren lange gesetzt. Und die aktuellen Krisen?
Im Rennsport sind oft schnelle Entscheidungen gefordert, die dennoch nachhaltig Bestand haben müssen. Aus dieser Mentalität können auch Technologie-KMUs lernen, um im Markt dynamisch und anpassungsfähig zu agieren.
Die deutsche Industrie hat die Bundesregierung zu einem Kurswechsel aufgefordert. „Wir müssen aus dem Krisenmodus in den Zukunftsmodus umschalten“, sagte Industriepräsident Dieter Kempf am Dienstag beim Tag der Industrie in Berlin. Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für Innovationen und Investitionen verbessern. Der durch die Corona-Pandemie deutlich erschwerte Strukturwandel der Industrie sei tiefgreifend und eine existenzielle Bedrohung.
Um die Wasserstoff-Technologien voranzutreiben, sind kostengünstige, robuste Elektrolyseure und Brennstoffzellen notwendig. Diese sollen in der vom Fraunhofer IWU konzeptionierten Referenzfabrik.H2 in Serie produziert werden. Auf der Hannover Messe 2022 ist die offizielle Vorstellung.
Toyota beschleunigt gemeinsam mit Air Liquide und dem Bushersteller Caetano den Weg in die Wasserstoffmobilität. Die Partner entwickeln integrierte Lösungen, Infrastruktur und Fahrzeugflotten, um die alternative Antriebstechnik vermehrt in leichten und schweren Nutzfahrzeugen einzusetzen.
Passagierflugzeuge sind vielen Umweltschützern ein Dorn im Auge, was allerdings das stetige Wachstum des zivilen Luftverkehrs nicht bremst. Die Suche nach alternativen Antrieben läuft - doch elektrisch wird die Zukunft der Passagierluftfahrt nicht sein.
„Wer meint, Kurzarbeit sei in der Krise keine Lösung, der glaubt auch, die globale Erwärmung spare Heizkosten. Es sind die Mitarbeiter*innen, die notwendige Innovation und die Zukunft sichern.“
Eine 16-kW-Solarstromanlage auf dem Dach vermeidet pro Jahr zehn Tonnen CO2 – das ist so viel wie 800 Buchen in derselben Zeit binden. Solarstromanlagen sind ein effizientes Mittel gegen den Klimawandel.