M12-Steckverbinder

Steckverbinder für Feldverkabelung und Geräteanschluss

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Eines haben alle Anwendungen in der M12-Bauform gemeinsam: das strukturierte und standardisierte Verkabelungssystem ist für den Anwender einfach in Betrieb zu nehmen. Anschlussfertige Komponenten sichern eine schnelle Inbetriebnahme und minimieren das Fehlerrisiko. Die übersichtliche Installation ermöglicht eine komfortable Diagnose sowie eine schnelle Fehlerbehebung im Störungsfall.

Vor allem im Maschinen- und Anlagenbau ist M12 weit verbreitet, kann doch der Inbetriebnehmer alle Komponenten leicht zusammenstecken. Um das „Plug & Play“ der M12-Steckverbinder voranzutreiben, wurden Schnellverriegelungs-Systeme wie Speedcon entwickelt (Bild 1).

Maschinen und Anlagen im Feld verkabeln und verdrahten

Zum Verdrahten von Maschinen und Anlagen im Feld mit Peripherie gibt es verschiedene Möglichkeiten. Meist findet man konfektionierte Leitungen für unterschiedliche Anwendungen, feldkonfektionierbare Steckverbinder für die Erstellung individueller Leitungslängen sowie passive Verteilerboxen für die Dezentralisierung.

Die ständige Suche nach Rationalisierungs-Potenzialen ist auch an den Komponenten der Feldverkabelung nicht vorüber gegangen. So ist bei den feldkonfektionierbaren Steckverbindern der Schnellanschluss auf dem Vormarsch.

Anschlusstechniken wie Schneidklemm-, Käfigzugfeder- oder Piercecon-Technik verkürzen die Anschlusszeit deutlich – die Verkaufszahlen liegen hier längst auf der Höhe der Schraubtechnik-Steckverbinder.

Trend zur starken horizontalen Diversifikation

Ein unübersehbarer Trend im Produktprogramm vieler Hersteller ist die starke horizontale Diversifikation. So bietet Phoenix Contact neben neuen Polbildern auch zahlreiche Produktvarianten der gängigen Typen.

Für spezielle Anforderungen – etwa in der Lebensmittel- oder Bahnindustrie sowie im Outdoor-Umfeld – sind die Steckverbinder aus Werkstoffen gefertigt, die den hohen Anforderungen gerecht werden.

Bei den konfektionierten Leitungen kann der Anwender unterschiedliche Leitungsqualitäten wählen. Kostengünstige PVC-Leitungen, Öl-beständige und Halogen-freie PUR-Leitungen sowie hochflexible Leitungen mit Torsionseignung sind nur einige Varianten. Denn auch hier stehen die Anforderungen der Applikation im Vordergrund (Bild 2).

Die Schnittstelle auf der Geräteseite

Die M12-Dominanz in der Feldverkabelung wirkt sich auch auf die Geräteanschlusstechnik aus. Seitdem immer mehr Elektronik in die Maschine verlagert wird, findet man auch dort die entsprechende Schnittstelle. So wurde der klassische Sensor-Steckverbinder M12 auch in IO-Modulen und sogar in Ethernet-Switches immer populärer.

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