Konstruktive Herausforderungen Starrflex unterstützt den Power-Check beim Spannkräftemessen
Der Allgäuer Spanntechnik-Spezialist Ott-Jakob zählt bei automatischen Werkzeugspannern zu den Weltmarktführern. Für die Prüfung der Spannkräfte bedarf es hochflexibler Elektronik.
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Die Werkzeugspanner von Ott-Jakob Spanntechnik gelten seit jeher als extrem vertrauenswürdig. Still und leise verrichten sie im Hintergrund ihre Arbeit. Denn potenzielle Gefahren lauern überall. Umso wichtiger ist es, aussagekräftige Frühwarnsysteme zu haben, mit deren Hilfe Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, bevor ein Problem auftaucht oder eine Werkzeugmaschine steht.
Der Power-Check beispielsweise prüft die Kraft, mit der das Werkzeug in den Spindelkonus eingezogen wird. Unterschreitet diese einen bestimmten Schwellenwert, was wegen der mechanischen Beanspruchung früher oder später vollkommen natürlich der Fall sein kann, drohen Folgeerscheinungen wie ein erhöhter Werkzeugverschleiß oder Vibrationen, die unsaubere Bearbeitungsspuren auf einem Werkstück hinterlassen.
„Mit dem Power-Check lassen sich beim Einrichten einer neuen Werkzeugspindel unterschiedlich lange Werkzeuge verkörpern und damit digitale Schaltausgänge für eindeutige Signalmeldungen einstellen, ob ein Werkzeug gut oder schlecht gespannt ist“, verrät Wolfgang Bechteler, Mitarbeiter der Konstruktionsabteilung bei Ott-Jakob.
In den äußerst kompakten Messgerät befinden sich ein Mikrocontroller, ein Messgeräteverstärker, mehrere Magnetschalter, LEDs fürs Display, ein komplettes Frontend für die Funkübertragung, eine Lithium-Zelle als Energiespeicher und noch vieles mehr. Ein ausgeklügeltes Leiterplatten-Design macht so viel Technik auf sehr beengten Platzverhältnissen möglich.
Die äußeren Rahmenbedingungen standen von vornherein fest: Der Power-Check sollte seine Talente in den Werkzeugmagazinen sämtlicher Maschinenhersteller voll ausspielen können. Daher musste eine mechanisch modular aufgebaute Messgerätefamilie eine besonders kompakte Elektronik bekommen, um auch bei klein gebauten Messgeräten zum Einsatz kommen zu können.
Die Vorgaben von einem Gehäuseaußendurchmesser von 40 mm bei einer Länge von 100mm für die Elektronik ergaben sich hierbei. Die Li-Zelle war durch die gewünschte lange Einschaltzeit bei besonderen Anwendungen bereits gesetzt, war aber mit ø18 immer im Weg.
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