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Hardware und Spezifikationen der Netzteile
Die Netzteile COTEK AE, AEK und ME haben beispielsweise Eigenschaften wie programmierbare Ausgangsspannung und -strom, Konstant-Spannung und Konstant-Strom, Ansteuerung über RS232, RS485 und I²C, paralleler und serieller Betrieb von bis zu 8 Netzteilen, Ströme bis 66,7 A und Leistungen 1500 W (COTEK AE-Serie), Ströme bis 200A (COTEK AEK-Serie) und Leistung bis 3000 W. Die ME-Serie ist ein Netzteil für die Medizitechnik mit DC-Ausgangsspannungen von 12, 15, 24, 30, 36, 48 und 60 V bei Strömen bis 100 A. Die Leistung beträgt 1200 W.
Per Remote Control über die RS232-Schnittstelle haben die Netzteile einen Steckverbinder zum Anschluss einer Schnittstellenplatine, die das Ansteuern der Geräte über die serielle Schnittstelle ermöglicht. Hierbei existieren für die unterschiedlichen Betriebsmodi jeweils passende Interface-Platinen, die eine Bedienung von bis zu acht Netzteilen ermöglicht. Zur Bedienung mit dem PC ist zusätzlich ein Nullmodem-Kabel nötig, welches zur Verbindung zwischen dem COM-Port des PCs und der Schnittstellenplatine dient.
Die verschiedenen Betriebsmodi der Geräte
Der parallele Betrieb ermöglicht dem Anwender mehrfachen Ausgangsstrom bei gleich bleibender Ausgangsspannung zu erhalten. Folgende Optionen sind einstellbar: Alle Netzteile haben den selben Maximalstrom und den selben Spannungswert eingestellt (I(Out) = I1 + I2 + I3 + ...). Es ist möglich einzelne Netzteile zwischenzeitlich abzuschalten, dabei wird dann noch der Ausgangsstrom I(Out) der restlichen Netzteile erreicht.
Haben nicht alle Netzteile dieselbe Strombegrenzung eingestellt, geht das Netzteil mit der niedrigsten Strombegrenzung bei Erreichen der Schwelle in die Strombegrenzung, d.h. in den stromkonstanten Modus. Die Netzteile müssen auf denselben Spannungswert abgeglichen sein,um eine ausgeglichene Strombelastung der einzelnen Geräte zu gewährleisten. Zur Ansteuerung werden die Zusatzplatinen CT-251 und CT-551 benötigt.
Damit die Funktion des current sharings, der Stromaufteilung unter den einzelnen Geräten, gewährleistet ist, muss noch eine Verbindung zwischen den einzelnen Netzteilen, das heißt den Schnittstellenplatinen, hergestellt werden. Die Schnittstellenplatinen haben hierfür einen Steckverbinder, an welchem man die entsprechende Verdrahtung vornehmen kann.
Der serielle Betrieb ermöglicht dem Anwender die mehrfache Ausgangsspannung bei gleichbleibendem Ausgangsstrom zu erhalten. Es sind drei Optionen einstellbar: Alle Netzteile haben den selben Spannungswert und den selben Maximalstrom eingestellt (U(Out) = n*U). Die Netzteile haben unterschiedliche Spannungswerte und den selben Maximalstrom eingestellt (U(Out) = U1 + U2 + U3 + …). Es ist möglich, einzelne Netzteile zwischenzeitlich abzuschalten, dabei wird dann noch die Ausgangsspannung U(Out) der restlichen Netzteile erreicht.
Haben nicht alle Netzteile dieselbe Strombegrenzung eingestellt, geht das Netzteil mit der niedrigsten Strombegrenzung bei Erreichen der Schwelle in die Strombegrenzung, d.h. in den stromkonstanten Modus. Die gesamte Ausgangsspannung beginnt zu sinken. Zur Ansteuerung im seriellen Betrieb wird die Zusatzplatine CT-204 benötigt. Die zweite Platine CT-204 wird nicht über den RS232-Steckverbinder angeschlossen, sondern über den Stecker CN6.
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