Leiterplatten-Entwicklung & -Fertigung

Softwaregestützter Review-Prozess für fehlerfreies Concurrent Design

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Vier Editionen für den bestmöglichen Prozess

Wie verändert PCB-Investigator den Review-Prozess? Voraussetzung ist die Entscheidung, alle Änderungen am Produkt in einem jeweils gültigen ODB++-Datensatz zentral abzulegen. Wo früher Serien von Besprechungen anhand von Ausdrucken erforderlich waren, können nun alle Beteiligten gleichzeitig den ODB++-Datensatz in ihrem PCB-Investigator laden und beurteilen.

Dieser Prozess wird durch vier Versionen der Software unterstützt, die die Komplexität durch domainspezifische Vorauswahlen reduzieren: Die Basic Edition konzentriert sich auf die grafische Darstellung, die Developer Edition auf die elektrischen Eigenschaften, die Fabrication Edition auf Fragen der Platinenfertigung und -bestückung und die Ultimate Edition ist geeignet für Mitarbeiter, die alle Aspekte überblicken müssen.

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Die Möglichkeit, Leiterplatten in allen Aspekten miteinander und mit Vorversionen auf Knopfdruck vergleichen zu können, bedeutet Entwicklungsaufwand einzusparen, Teile leichter wiederzuverwenden oder wegrationalisieren zu können. Die Möglichkeit, jederzeit interaktiv in alle Informationsschichten des ODB++-Datensatzes „eintauchen“ zu können, spart Zeit und reduziert die Zahl der Prototypen: Sehr frühzeitig können EMV-Experten oder Bestückspezialisten Alarm schlagen, wenn sie Layout-Entscheidungen als problematisch ansehen.

PCB-Investigator erlaubt es, Änderungen zu simulieren und die Ergebnisse als Bericht auszugeben. Der zentral abgelegte Entwicklungsstand in ODB++ wird dabei nicht verändert; neue Versionen werden ausschließlich in den CAD-Systemen der jeweiligen Fachbereiche erzeugt. Die Kommunikation zu den Versionen und ihren Reviews kann z.B. über Sharepoint organisiert werden.

Jeder Projekt-Mitarbeiter hat das intuitiv bedienbare CAD-System installiert; es können so viele Nutzer gleichzeitig die PCB-Daten öffnen, wie Floating-Lizenzen vorhanden sind. Zur Kommunikation mit externen Stellen (etwa Kunden oder dem EMS) gibt es die Möglichkeit einen lizenzfreien Viewer zu erzeugen, der sich automatisch mit den Daten verknüpft.

Ein Praxisbeispiel

Beispiel BSH Hausgeräte: Hier wurden 144 Arbeitsplätze mit PCB-Investigator ausgestattet. Der dortige Systemadministrator Maximilian Achter konstatiert: „Die Situation war manchmal geradezu chaotisch. Bei einem Layouter für 20 Entwickler war dieser ständig belagert, um ihre Design-Fragen zu klären. Heute ergeben sich die Antworten auf die meisten Fragen von selbst aufgrund der Visualisierung des aktuellen ODB++-Datensatzes.“

PCB-Investigator ist nicht nur dazu da, das Maximum an Auswertungen aus ODB++-Datensätzen zu holen. Das Tool bietet zahlreiche Funktionen, mit denen Layouts analysiert und verbessert werden können. Automatische Berechnungen von Längen und Abständen helfen, eine unvorteilhafte Verteilung von Komponenten und mögliche Fertigungsprobleme zu vermeiden. Einbeziehung und Darstellung der Komponenten sind eine weitere Stärke des CAD-Programms: Es verbindet die 2D-Welt des ECAD mit der 3D-Welt des MCAD.

Komponenten sind nicht nur elektronische Funktionen und elektrische Eigenschaften, hinterlegt für einen bestimmten Bereich eines zweidimensionalen Schaltplans, sondern dreidimensionale Objekte. PCB-Investigator schlägt damit eine Brücke, die von der Entflechtung des Schaltplans bis zur Konstruktion eines Gehäuses für die Elektronik reicht.

Angesichts des ungebrochenen Trends zur Miniaturisierung kann es ganz entscheidende Vorteile bringen, wenn hier schon sehr früh ein Dialog zwischen den Stationen Entwicklung, Fertigung und Einsatz einer Leiterplatte möglich ist.

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