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Batteriemanagement für Module mit bis zu 192 Einzelzellen
Eine Komplettlösung für die Überwachung und das Management von drei bis sechs Batteriezellen ist mit dem BQ76PL536 möglich. Der Baustein kann aber auch mit einem SPI-Bus ohne zusätzliche Isolation verkettet werden, um Batteriemodule bis zu 192 Zellen (32 verkettete Bauteile) abzudecken. Alle gängigen Chemien wie Kobalt, Eisen-Phosphat, NCA, Mangan, Titanat und Mischarchitekturen werden unterstützt. Der integrierte 14-Bit-SAR-A/D-Wandler bietet eine typische Auflösung von ±1 mV (über einen Temperaturbereich von 60 ºC) und 3 μs Wandlungszeit an allen neun Eingängen (sechs Eingänge für die Batteriezellen, zwei für Temperatursensoren und einen General-Purpose-Eingang. Ein integrierter LDO-Spannungsregler kann die Spannung für die Temperatursensoren direkt erzeugen. Das Bauteil überwacht in einer zusätzlichen Komparatorschaltung Überspannung, Unterspannung und die Temperatur.
Von Überwachung und Ladungsausgleich unabhängige Sicherheitsfunktionen

Diese Sicherheitsfunktionen sind zwar auf demselben Bauteil, agieren aber völlig unabhängig von den Überwachungs- und Ladungsausgleichfunktionen. So werden sie z.B. von einer unabhängigen Spannungsreferenz versorgt und kommunizieren über eine zusätzliche Alarm- Fehlerleitung um Systemredundanz herzustellen. Der BQ76PL536 bietet die Möglichkeit des passiven Ladungsausgleiches zwischen den einzelnen Zellen. Neue Bauteile, die im ersten Halbjahr 2010 angekündigt werden, decken auch das aktive Verfahren ab. All diese Bauteile sind für den Einsatz im Automobilbereich natürlich Q1 qualifiziert.
Bereits angekündigte Bauteile, z.B. für den Bereich Elektrofahrräder, wie der BQ78PL114, bieten diese Möglichkeit des aktiven Ladungsausgleichs schon heute.
*Frank Forster ist Marketing Manager EMEA, Hybrid and Electric Transportation, bei Texas Instruments.
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