KI-basierte Automatisierung der Halbleiterfertigung Siemens und Globalfoundries vereinbaren Zusammenarbeit für KI-gestützte Produktion

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Siemens und Globalfoundries wollen KI-basierte Automatisierung und Software in der Halbleiterfertigung einsetzen. Ziel sind effizientere, zuverlässigere und besser abgesicherte Produktionsprozesse.

Globalfoundries Fab 1 in Dresden: Zusammen mit Siemens hat der Halbleiterfertiger ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um gemeinsam die KI-gesteuerte Fertigung von Halbleitern weiterzuentwickeln.(Bild:  Globalfoundries)
Globalfoundries Fab 1 in Dresden: Zusammen mit Siemens hat der Halbleiterfertiger ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, um gemeinsam die KI-gesteuerte Fertigung von Halbleitern weiterzuentwickeln.
(Bild: Globalfoundries)

Siemens und Globalfoundries (GF) haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart, um ihre jeweiligen KI-basierten Technologien in der Halbleiterfertigung und weiteren industriellen Anwendungen zu nutzen. Hierzu haben die beiden Unternehmen eine Einverständniserklärung unterzeichnet.

Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen Automatisierungslösungen für die Chipfertigung, einschließlich Fabrikautomation, Elektrifizierung sowie digitale Softwarelösungen von der Chipentwicklung bis zum Product Lifecycle Management. Geplant ist der Einsatz zentralisierter, KI-gestützter Steuerungs- und Automatisierungssysteme, ergänzt durch Sensorik, Echtzeitregelung und vorausschauende Wartung. Damit sollen Anlagenverfügbarkeit und Betriebseffizienz in der Fertigung verbessert werden.

Die Partner wollen die entwickelten Lösungen zunächst in den eigenen Produktionsumgebungen einsetzen und daraus Anwendungen ableiten, die auch auf andere fortschrittliche Industriebereiche übertragbar sind, etwa Robotik, Energie oder vernetzte Systeme.

Siemens bringt dafür sein Portfolio an Industrie-, Energie- und Gebäudeautomatisierung sowie Software für Design, Fertigung und Digitalisierung ein. Globalfoundries steuert Prozess- und Fertigungskompetenz sowie Design-Know-how bei.

„Unsere Wirtschaft basiert auf Silizium – ein Wafer nach dem anderen. Chips sind für Anwendungen wie Robotik oder Konnektivität sowie für die Einführung von KI in die physische Welt und Industrie von entscheidender Bedeutung. Wir arbeiten zusammen, um die globalen Lieferketten für Halbleiter widerstandsfähiger zu machen und eine effiziente lokale Fertigung auf der ganzen Welt zu ermöglichen“, sagte Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries.

„Sichere, lokal hergestellte Halbleiter sind das Herzstück des KI-Wandels – von der Cloud bis zur physischen Welt. Sie bringen Intelligenz in Geräte, die wir täglich nutzen, und ermöglichen Anwendungen, die wir uns vor einigen Jahren noch nicht vorstellen konnten“, sagte Tim Breen, CEO von Globalfoundries. „Unsere einzigartige Zusammenarbeit mit Siemens ermöglicht es uns, schneller voranzukommen – um die Technologien zu entwickeln, die dies möglich machen: differenzierte, energieeffiziente, vernetzte und sichere Chips für eine Vielzahl von Anwendungen der nächsten Generation.“(sg)

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