O’zapft is

Siemens-Technik auf dem Oktoberfest

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Bierpipeline im Paulaner Festzelt

Jährlich werden auf dem Münchner Oktoberfest rund sechs Millionen Liter Bier ausgeschenkt. Steuerungstechnik und Software von Siemens bringen das süffige Festbier in drei Hauptzelten über eine unterirdische Ringleitung sicher und schnell von den Tanks an die Zapfstellen.(Bild:  www.siemens.com/press)
Jährlich werden auf dem Münchner Oktoberfest rund sechs Millionen Liter Bier ausgeschenkt. Steuerungstechnik und Software von Siemens bringen das süffige Festbier in drei Hauptzelten über eine unterirdische Ringleitung sicher und schnell von den Tanks an die Zapfstellen.
(Bild: www.siemens.com/press)

Jährlich werden auf dem Münchner Oktoberfest rund sechs Millionen Liter Bier ausgeschenkt. Steuerungstechnik und Software von Siemens bringen das süffige Festbier in drei Hauptzelten über eine unterirdische Ringleitung sicher und schnell von den Tanks an die Zapfstellen. Zuverlässigkeit und ein hoher Durchlauf sind dabei besonders wichtig, denn an besucherstarken Tagen müssen die Schankkellner bis zu 70.000 Liter zapfen.

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Seit 2010 arbeitet das Paulaner Festelt Winzerer Fähndl mit einer zentralen Bierversorgung, die mit Siemens-Software gesteuert wird. Dadurch können Abverkauf und Durchlauf jederzeit kontrolliert werden – über Webbrowser, Tablet PC oder Smartphone. Ein Jahr später übernahm auch die Bräurosl das System, gefolgt vom Hacker Festzelt im Jahr 2012.

Früher standen zwei bis drei Tanks an fünf verschiedenen Stellen. Heute lagern an einer zentralen Stelle vier Container mit je 28.000 Litern Bier. Das spart nicht nur Platz, sondern erleichtert auch Anlieferung und Bier-Verteilung im Zelt.

Das Kernstück der zentralen Bierversorgung für das Hackerzelt befindet sich in einem Schaltschrank: Automatisierungstechnik von Siemens, eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) der Simatic S7 300-Reihe.

Drei Tanks und fünf Schänken sind über eine 240 Meter lange Ringleitung (Pipeline) verbunden, die rund einen Meter unter der Oberfläche verläuft. Mit mehr als 25 Zentimetern pro Sekunde läuft das Bier durch die Pipeline hin zu den Schänken. Bis zu 15 Maß pro Minute fließen aus jeweils einem von elf Zapfhähnen – oder alle vier Sekunden eine. Das Bier wird mit etwa 3 Grad gezapft und wird mit etwa 6 Grad serviert.

An den Schänken zeigt ein so genanntes „Maß-O-Meter“ – ähnlich einem Tachometer – die genaue Geschwindigkeit des Bieres an. Auch Brauerei und Wirt werden von dem System über Fehlermeldungen und die Mengen des verkauften Bieres informiert.

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