"Nachhaltigkeits-Leuchtturm" Siemens Fürth wird für Energieeffizienz ausgezeichnet

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Das Weltwirtschaftsforum (WEF) hat den Siemens-Standort Fürth als "Sustainability Lighthouse" ausgezeichnet. Diese Anerkennung wird weltweit nur an 21 Fertigungsstätten vergeben, die durch wesentliche Fortschritte bei der Energieeinsparung und der Reduktion von Emissionen erzielen.

Siemens-Standord Fürth wird mit dem "Sustainability Lighthouse Award" prämiert.(Bild:  Siemens AG)
Siemens-Standord Fürth wird mit dem "Sustainability Lighthouse Award" prämiert.
(Bild: Siemens AG)

Seit 2019 konnte das Werk in Fürth seinen Energieverbrauch pro Durchsatz um 64 Prozent senken und die CO₂-Emissionen um 72 Prozent reduzieren. Gleichzeitig steigerte der Standort seine Produktionsleistung um 145 Prozent. Diese Fortschritte basieren auf der Einführung eines intelligenten Energiemanagementsystems sowie der Nutzung modernster Siemens-Technologien. Dazu gehören unter anderem präzise Datenanalysen, die eine effiziente Steuerung von Energieflüssen ermöglichen, und der Einsatz von Sensorik, um Energieverluste zu minimieren.

Der Standort mit ca. 1.700 Mitarbeitenden hat zudem moderne Fertigungsverfahren eingeführt, die Material- und Energieeinsatz optimieren. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der digitalen Vernetzung der gesamten Produktionsprozesse, was sowohl die Transparenz als auch die Steuerungsmöglichkeiten erheblich verbessert haben soll. So konnte beispielsweise mit 350 Energiezählern der CO₂-Fußabdruck der Produkte genauer errechnet werden.

Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung

Auch Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie ist ein neu aufgebauter Reparaturservice, durch den das Werk seinen Abfall um fast 50 Prozent verringern konnte. Dieser Service ermöglicht es, defekte Komponenten wieder aufzubereiten und erneut in den Produktionszyklus einzubinden. Dadurch werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch die Lebensdauer der Produkte verlängert.

Darüber hinaus verfolgt der Standort das Ziel, bis 2026 klimaneutral zu arbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt das Werk auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die schrittweise Elektrifizierung seiner Prozesse. Bereits jetzt wird ein erheblicher Teil des Energiebedarfs durch grüne Energie gedeckt. Zusätzlich optimiert das Werk seine Logistik, um den CO₂-Fußabdruck weiter zu reduzieren.

Mit der Auszeichnung des Standorts Fürth erweitert Siemens seine Liste prämierter Fertigungsstätten. Bereits zuvor wurden die Werke in Amberg und Erlangen für ähnliche Leistungen gewürdigt. (mc)

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