Autonome Systeme

Sechs coole Beispiele für Roboter-Fortbewegung ohne Beine

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5. Im Magnetfeld schwimmen: Nanobot

Mit nur einem Drittel Millimeter Größe wirkt der Roboter sogar im Vergleich zu einer Fliege winzig(Foto:  Institut für Robotik und Intelligente Systeme, ETH Zürich/SNF)
Mit nur einem Drittel Millimeter Größe wirkt der Roboter sogar im Vergleich zu einer Fliege winzig
(Foto: Institut für Robotik und Intelligente Systeme, ETH Zürich/SNF)

Wer sagt eigentlich, dass sich Roboter immer eigenständig fortbewegen können müssen. Auf ein ganz anderes Konzept setzen Forscher an der ETH Zürich: Kleinstroboter, die im Körper präzise medizinische Eingriffe vornehmen und von außen per Magnetfeld bewegt und gesteuert werden.

Ein vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstütztes Forscherteam um Professor Brad Nelson entwickelt Prototypen, hat aber auch schon eine konkrete Anwendung am Start.

Das Spezialgebiet der Forscher vom Institut für Robotik und Intelligente Systeme sind verschiedene Fortbewegungsmechanismen, die alle mit externen Magnetfeldern gekoppelt sind, sowohl bezüglich Energie wie Steuerung. Im Bild zu sehen ist ein – ungefähr einen Drittel Millimeter großer – Roboter, der durch oszillierende Magnetfelder in eine Art Schwimmbewegung versetzt werden kann.

Was auf den ersten Blick aussieht wie zwei simple Zuckerwürfel auf einer kleinen Fliegenfalle, ist tatsächlich eine perfekte Verbindung von Nano- und Magnetfeldtechnologie. Da der Roboter nur auf resonante Frequenzen reagiert, können verschiedene Einheiten am selben Ort wirken.

Sie richten sich verlässlich nach den Feldgradienten aus, die auch für jede Einheit einzeln moduliert werden können. So kann theoretisch ein ganzer Trupp von Minichirurgen von außerhalb zielgenau durch den Körper dirigiert werden.

Das Video zeigt den Einsatz des Nanobot bei einer Operation in einem Auge.

6. Sich tragen lassen: Frida

FRIDA soll das Arbeiten von Robotern und Menschen in unmittelbarer Nähe zueinander ermöglichen(Foto:  ABB)
FRIDA soll das Arbeiten von Robotern und Menschen in unmittelbarer Nähe zueinander ermöglichen
(Foto: ABB)

FRIDA nennt sich das Konzept eines extrem kompakten zweiarmigen Industrieroboters von ABB, der speziell auf die Anforderungen in der Elektronikfertigung abzielt.

FRIDA zielt darauf ab, an Orten eingesetzt zu werden, die eigentlich für menschliche Arbeiter vorgesehen waren– im Gegensatz zu klassischen Industrierobotern, deren Einsatz exakt geplant, vorbereitet und manchmal vorab digital simuliert werden muss.

Laut den Infoseiten von ABB zu FRIDA kann der nur 25 Kilogramm leichte Roboter einfach von einem Menschen zu einem Platz etwa an einem Fließband getragen werden.

Wenn das mal nicht die coolste Art der Roboterfortbewegung überhaupt ist...

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