Autonome Systeme

Sechs coole Beispiele für Roboter-Fortbewegung ohne Beine

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3. Gelenkig sein: iMobot

Der iMobot kann mittels seiner Gelenke kriechen oder mit den Scheiben am Ende rollen(UC Davis)
Der iMobot kann mittels seiner Gelenke kriechen oder mit den Scheiben am Ende rollen
(UC Davis)

Mit dem iMobot zeigen Wissenschaftler der University of California, Davis, dass Roboter weder Beine noch klassische Räder für eine erstaunliche Beweglichkeit brauchen.

iMobot ist ein intelligenter, rekonfigurierbarer modularer Roboter, so sein Erfinder Professor Harry Cheng. Der iMobot stellt quasi ein Allround-Basismodul dar. Mehrere davon lassen sich zu komplexeren Robotern für spezifische Aufgaben kombinieren.

iMobot verfügt dabei über vier Freiheitsgrade in der Bewegung, die durch zwei Gelenke und zwei viereckige Scheiben mit abgerundeten Kanten an den Enden erzielt werden.

So ausgestattet kann der iMobot sich vorwärts ziehen, auf den Endscheiben rollen, Purzelbäume machen und sich in die Höhe strecken. Kombiniert können sich die iMobot-Module auf eine Fortbewegungsart spezialisieren, etwa wie eine Schlange zu kriechen, um in enge Räume vorzudringen.

"Wir wollten einen Roboter erschaffen, der modular ist und zu größeren Einheiten kombiniert werden kann, geichzeitig aber auch als Einzelmodul beweglich und nützlich ist. Wir glauben, dass diese Hardware-Plattform die Forschung und Entwicklung im Bereich der Robotik stark beschleunigen kann", so iMobot-Miterfinder Graham Ryland.

Die beiden Entwickler des Systems sehen für ihre Erfindung eine große Zukunft im kommerziellen Sektor und haben daher zusammen das Unternehmen Barobo gegründet, dass bis Ende des Jahres eine kommerzielle Version des iMobot auf den Markt bringen will.

4. Akrobatisch fliegen: Quadrocopter

(Drei Quadrocopter der ETH Zürich im Schwebeflug)
(Drei Quadrocopter der ETH Zürich im Schwebeflug)

Dass Fliegen nicht nur dazu taugt, sich schnell von A nach B zu bewegen, sondern dabei auch noch komplexe Aufgaben zu lösen, zeigen autonome Quadrocopter der ETH Zürich.

Ausgestattet mit Sensoren sind sie in der Lage, einen Tischtennisball zu erkennen und zu einem Menschen oder anderen Quadrocopter zurückzuspielen oder den Ball allein in der Luft zu jonglieren.

Die ETH hat für die Forschung mit Quadrocoptern eine eigene Umgebung, die Flying Machine Arena eingerichtet.

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