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In der Produktfamilie Heavycon Modular wurden fünf Kontakte mit doppeltem Push-in-Anschluss versehen. Dabei wurde die kompakte Anschlusstechnik in einer Standard-Modulbreite verbaut, und auch im Steckverbinder selbst ist der Anschluss einer 1,5 mm²-Litze kein Problem. Für kleinere Ströme und Signale können Litzen bis zu einem Mindestquerschnitt von 0,14 mm² angeschlossen werden.
Auch für die Serie Heavycon B wurde ein neuer Steckverbinder entwickelt. Die gängigen 6-, 10-, 16- und 24-poligen Steckgesichter wurden im Anschlussbereich mit der doppelten Push-in-Klemmstelle versehen. Mit dem Push-in-Doppelanschluss, der zum Beispiel in Schienenfahrzeugen gern eingesetzt wird, können auch Brücken zur Potentialvervielfachung umgesetzt werden. Dabei können unterschiedliche Komponenten zusammengeschaltet werden, um die Installation zu optimieren und zu vereinfachen.
Push-in-Anschluss für Leistungs- und PE-Kontakt
Die Heavycon-Industriesteckverbinder in den schmalen Bauformen A10 und A16 wurden um die neue Push-in-Anschlusstechnik erweitert. So können nun Litzen von 0,34 bis 2,5 mm² angeschlossen werden. Dabei gibt es jeweils einen Artikel für den Stift- und für den Buchsen-Einsatz für jede Größe.
Der große Klemmbereich vereinfacht die Lagerhaltung und verbessert die Verfügbarkeit. Die Litzen müssen lediglich mit einer Aderendhülse mit Kragen versehen werden – der Kontakt kann dann ohne Werkzeug eingesetzt werden.
Die aufgrund ihrer Kompaktheit vom Markt gut angenommenen Kontakteinsätze der Serien Heavycon A03 und A04 wurden ebenfalls mit dem Push-in-Anschluss versehen. Die Serie A03 hat drei Leistungskontakte plus PE-Kontakt, die Isolierkörper der Serie A04 haben vier Leistungskontakte plus PE-Kontakt. Sowohl die Leistungskontakte wie auch der PE-Kontakt wurden mit dem Push-in-Anschluss ausgestattet (Bild 3).
Für beide Kontakteinsätze stehen jeweils zwei Anschlusstechniken zur Verfügung: Die innovative Push-in-Anschlusstechnik sowie die nach wie vor gängige Schraubklemm-Technik. Beide Steckverbindertypen mit PT-Anschluss – die Abkürzung PT steht für Push-in-Technik – nutzen den Platz optimal aus, so dass noch ein Prüfabgriff mit eingebracht werden konnte.
Um ein Fehlstecken zu vermeiden, verfügen auch diese Kontakteinsätze über eine Codierung. Das quadratische Codier-Profil wird im Steckbereich eingesetzt und fixiert. Die vier Cordier-Positionen verhindern so mit einfachen Mitteln ein Fehlstecken.
Fazit: Einfache Installation ohne Werkzeug
Bei Maschinen und Anlagen wird ein einfacher und modularer Aufbau immer wichtiger. Die Maschine wird aus Segmenten zusammengestellt und getestet sowie anschließend zum Kunden verschickt und wieder aufgebaut. Mit Steckverbindern kann die Verdrahtung vollständig bestehen bleiben, wenn an den Übergabepunkten Steckverbinder aus dem Programm Heavycon montiert wurden.
Für jede Gehäusegröße steht ein Kontakteinsatz mit Push-in-Anschlusstechnik zur Verfügung. Die Installation ist ohne Werkzeug möglich, und sie ist wartungsfrei und vibrationssicher. Der Klemmbereich vom unteren Minimal- bis zum Maximal-Querschnitt erfolgt über nur eine Variante. Auch Logistik und Lagerhaltung werden so optimiert, und bei Montagen steht immer der richtige Anschlussquerschnitt zur Verfügung.
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* Thomas Wolting arbeitet im Produkt-Marketing Industrial Field Connectivity bei Phoenix Contact in Blomberg.
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