Anschlusstechnik Mehr Effizienz, weniger Aufwand beim Geräteanschluss

Von René Arntzen* 5 min Lesedauer

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Die Anforderungen an die Geräteanschlusstechnik steigen kontinuierlich, während die Prozesse schneller, effizienter und kostengünstiger werden müssen. Die Anschlusstechnik SNAP IN erleichtert die hier Arbeit durch ein breites Serviceangebot und ein vielfältiges Produktportfolio.

SNAP IN: 
Mit einem deutlichen „Klick“ wird der Leiter in der Klemmstelle kontaktiert, zusätzlich wird die ausgelöste Klemmstelle optisch über eine Erhöhung des Pushers signalisiert.(Bild:  Weidmüller)
SNAP IN: 
Mit einem deutlichen „Klick“ wird der Leiter in der Klemmstelle kontaktiert, zusätzlich wird die ausgelöste Klemmstelle optisch über eine Erhöhung des Pushers signalisiert.
(Bild: Weidmüller)

Anschlusstechniken auf Basis von Schrauben und Federzugklemmen stoßen in der Praxis heute immer öfter an ihre Grenzen. Bei der Schraubtechnik ist eine manuelle Kontrolle des Anzugdrehmoments notwendig. Dies ist zeitintensiv und kann bei unzureichender Anzugskraft zu losen Verbindungen führen. Im Gegensatz dazu bietet die Federzugklemmtechnik zwar eine werkzeuglose Installation. Hier ist aber eine hohe Fingerfertigkeit und eine Vorbereitung der Leiter bei der Konfektion notwendig.

Mit SNAP IN bietet Weidmüller eine der schnellsten und effizientesten Anschlusstechniken bei der Kabelkonfektion auf Basis von Federklemmen an. Der abisolierte Leiter wird ohne großen Kraftaufwand einfach in die Anschlussstelle gesteckt. Die erfolgreiche Kontaktierung wird durch einen „Klick“ akustisch bestätigt. Darüber hinaus springt der grüne Pusher optisch und haptisch deutlich hervor.

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Unabhängig davon, ob der Leiter mit oder ohne Aderendhülse kontaktiert, wird eine vibrationssichere, gasdichte und langzeitstabile Verdrahtung realisiert.

„Der Klick-Moment ist jedes Mal ein echtes Highlight, wenn ich unsere Innovation vorstelle. Kundinnen und Kunden berichten oft, dass sie genau solche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung suchen, denn SNAP IN liefert hierfür einen wichtigen Beitrag“, berichtet Meikel Reilender, Product Manager Device Connectors bei Weidmüller, zufrieden.

Anschlusstechnik „ready to robot“

Im Schaltschrank- und Gerätebau steigert die Automatisierung möglichst vieler Prozesse die Wettbewerbsfähigkeit. So können Fehler vermieden, Abläufe beschleunigt und Kosten gesenkt werden. Um dies auch bei der Verdrahtung zu realisieren, ist eine unkomplizierte und verlässliche Technik wie der „SNAP IN“-Anschluss unverzichtbar. Das Prinzip des neuen Anschlusses ist so einfach wie die Handhabung: Abisolierte Leiter werden direkt in die Klemm­stelle eingeführt. Mit einem deutlich hörbaren Klick wird der Leiter kontaktiert. Der starke Federmechanismus sorgt für eine vibrationssichere, gasdichte und dauerhaft stabile Verbindung.

Der „Klick-Moment“ steht nicht nur für ein akustisches Feedback, sondern auch für Effizienz und Zuverlässigkeit in der Anwendung. Ebenso mühelos gestaltet sich das Lösen eines Leiters: Durch Betätigen des Pushers kann die Klemmstelle jederzeit erneut vorgespannt und der Leiter herausgezogen werden – vollkommen werkzeuglos und mit minimalem Kraftaufwand.

Reilender betont: „SNAP IN ist der erste richtig werkzeuglose Leiteranschluss. Der neuartige Federmechanismus kontaktiert alle Leiterarten direkt beim Einstecken und bedarf keiner zusätzlichen Vorbereitung.“

Automatisierte Verdrahtungsprozesse mit SNAP IN

Die Anschlusstechnik aus Detmold bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere im Schaltschrank- und Gerätebau. Neben einer Zeitersparnis, da das zeitintensive Crimpen entfällt, erhöht sich nicht nur die Prozesssicherheit, sondern auch die Automatisierung von Verdrahtungsprozessen wird möglich. Der Anschluss ist ready-to-robot und realisiert die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung in der Industrie.

Das wachsende Produktportfolio umfasst die Reihenklemmen der Serie Klippon Connect, die Leiterplattensteckverbinder Omnimate 4.0, die schweren Steckverbinder der Reihe RockStar und die Push-Pull-Power-Steckverbinder.

Umfassender Support durch die PCB Connector Services

Neben der Anschlusstechnik bietet der Elektronik- und Verbindungstechnikhersteller aus Detmold auch ein umfassendes Serviceportfolio. Die „PCB Connector Services“ offerieren zahlreiche Tools und Support-Möglichkeiten, die den Entwicklungsprozess optimieren und die Gesamtkosten senken. Dabei decken sie den gesamten Lebenszyklus eines elektrischen Gerätes ab und unterstützen in den vier Phasen effiziente Informationsbeschaffung, passgenaue Produktauswahl, einfaches Design-In und Support sowie effiziente Nutzung.

Effiziente Informationsbeschaffung: Die Web-Seite gibt einen schnellen Überblick über das Produktangebot, aktuelle Trends und erfolgreiche Kundenprojekte. Kunden finden hier kompakte Produktübersichten im PDF-Format, Success Stories aus der Praxis und detaillierte Whitepaper zu den wichtigsten Themen der Geräteanschlusstechnik.

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Passgenaue Produktauswahl: Mit dem ConnectorGuide erhalten Kunden online Produktempfehlungen, die genau auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Suche via Gerät und die Suche via Produkt. Mit der Funktion „Suche via Gerät“ erhalten Anwender eine Auswahl passender Produkte für ihre spezifischen Geräte und die dazugehörigen Funktionsbereiche. Dazu gehören zum Beispiel ein Motoranschluss am Servoumrichter oder ein Single-Pair-Ethernet-Port an einem IIoT Gateway. Die App führt die Nutzer durch ein Auswahlverfahren, das auf den spezifischen Anforderungen an die Anschlusstechnik von derzeit 16 unterschiedlichen Geräten basiert. Hierfür empfiehlt es dann passgenaue Produkte.

Darüber hinaus lässt sich über die zweite Funktion „Suche via Produkt“ der passende Steckverbinder durch eine vereinfachte Darstellung der Anschlusstechnik im Einbauzustand schnell finden. Dabei wird durch eine visuelle Navigation und die Abfrage der Produktanforderungen in drei Schritten ein passgenaues Portfolio ermittelt.

Leitkongress zu Trends und Einsatz moderner Steckverbinder

Anwenderkongress Steckverbinder in Würzburg

Anwenderkongress Steckverbinder
(Bild: VCG)

Der Anwenderkongress Steckverbinder beleuchtet praxisorientiert technische Aspekte beim Design und Einsatz moderner Steckverbinder. In Praxis-Workshops vermitteln hochkarätige Experten Steckverbinder-Grundlagen, spezifisches Knowhow und helfen bei der Auswahl des richtigen Steckverbinders.

Der Kongress ist eine in Europa einzigartige Veranstaltung, die sich den Themen rund um das Steckverbinder-Design, Design-in, Werkstoffe, Qualifizierung und Einsatz von Steckverbindern widmet.

Durch die direkte Weiterleitung zum Onlineshop können Entwickler kostenlose Design-In-Muster bestellen, Datenblätter einsehen oder auch 3D-Modelle und EDA-Daten für das Leiterplattendesign herunterladen. Der ConnectorGuide reduziert durch den benutzerfreundlichen Ansatz und die präzise Produktempfehlung signifikant Kosten und Zeit in der Entwicklungsphase.

Einfaches Design-In und Support: Engineering-Daten, technische Details und Beratung durch Experten erleichtern den gesamten Entwicklungsprozess. Dabei werden Nutzer von der Planung bis zur Umsetzung begleitet, unabhängig davon, ob Informationen zu Luft- und Kriechstrecken oder Hilfestellungen bei Zertifizierungen notwendig sind.

Effiziente Nutzung: In dieser Phase werden vor allem Fertigungsplaner bei der Integration von Steckverbindern in ihre Prozesse unterstützt. Weitere Optimierungspotenziale in der Fertigung sind Online-Einsparungsrechner (TCO-Kalkulator) und Tipps für die automatische Leiterplattenbestückung und Schaltschrank-Installation

Ein Portfolio für alle Anforderungen

Die Anforderungen an moderne Gerätebauformen entwickeln sich stetig weiter: Geräte werden kompakter, leistungsstärker und kosteneffizienter. Das Unternehmen aus Detmold hat laut eigener Aussage für jede Kundenanwendung die passende Applikationslösung.

Insbesondere im Bereich der Leiterplattenanschlusstechnik bietet man innovative Lösungen wie das Omnimate-Portfolio. Dieses umfasst modulare Leiterplattensteckverbinder und -klemmen, die dank der SNAP IN-Technik sofort und ohne zusätzliche Vorbereitung einsatzbereit sind. Die Kombination aus Flexibilität, Sicherheit und Effizienz prädestiniert diese Produkte für eine digitalisierte und dynamische Geräteentwicklung.

Der Verbindungstechnik-Spezialist entwickelt Anschlusskomponenten für die SMT-Fertigung in THR- und SMD-Ausführung, die eine effiziente Integration in den Produktionsprozess ermöglichen. Durch diese Technologie lassen sich Anschlusselemente in einem einzigen Fertigungsschritt vollständig automatisiert verarbeiten. Dies reduziert den Produktionsaufwand und die Produktionskosten erheblich. (kr)

* René Arntzen ist Head of Product Management Device Connectivity bei Weidmüller.

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