PCIe-5.0-SSD Samsung setzt in SSD erstmals RISC-V statt ARM ein

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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Mit der BM9K1 stellt Samsung eine PCIe-5.0-SSD mit QLC-NAND und eigenem RISC-V-Controller vor. Der FEstplattenspeicher zielt auf OEM-Systeme, mobile Plattformen und KI-nahe Client-Workloads.

In seiner PCIe-5.0-SSD „BM9K1“ setzt Samsung erstmals statt ARM auf RISC-V-Kerne für den Festplattencontroller. (Bild:  Samsung / finance.biggo.jp)
In seiner PCIe-5.0-SSD „BM9K1“ setzt Samsung erstmals statt ARM auf RISC-V-Kerne für den Festplattencontroller.
(Bild: Samsung / finance.biggo.jp)

Samsung hat mit der BM9K1 eine neue Client-SSD mit PCIe 5.0 angekündigt, die sich vor allem durch ihren Controller absetzt. Erstmals setzt das Unternehmen bei einer SSD auf eine eigene Lösung mit RISC-V-Kernen und löst sich damit in diesem Bereich von ARM-basierten Designs.

Die BM9K1 ist mit QLC-NAND ausgestattet und soll laut Samsung sequenzielle Leseraten von bis zu 11,4 GByte/s erreichen. Vorgesehen sind Kapazitäten von 512 GByte, 1 TByte und 2 TByte. Angaben zu Schreibtempo, Ausdauer, Preis und Formfaktor stehen bislang noch aus.

RISC-V statt ARM

Für Embedded-Entwickler ist vor allem der Architekturwechsel interessant. Samsung begründet den Schritt mit mehr Flexibilität bei der Controller-Auslegung und bei der Firmware-Optimierung. Das soll helfen, die Eigenschaften von QLC-Speicher gezielter auf I/O-Muster und KI-bezogene Client-Lasten abzustimmen.

Nach Herstellerangaben steigt die Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger BM9C1 um 23 Prozent. Gerade bei PCIe-5.0-SSDs ist das relevant, weil Leistungsaufnahme und Abwärme in kompakten Systemen, Notebooks und thermisch engen Designs schnell zum limitierenden Faktor werden können.

Anwendungsgebiete OEMs und KI-Workloads

Leistungsmäßig positioniert Samsung die BM9K1 oberhalb des bisherigen PCIe-4.0-Vorgängers und spricht von einem deutlichen Plus bei der Lesebandbreite. Gleichzeitig bleibt das Laufwerk mit QLC-Speicher unterhalb klassischer High-End-SSDs mit TLC-NAND, was insbesondere bei Dauerlast und Schreibverhalten eine Rolle spielen dürfte.

Die SSD ist laut Ankündigung für Desktop-PCs und Notebooks mit sogenannten Personal-AI-Workloads vorgesehen und dürfte zunächst vor allem für OEM-Plattformen interessant sein. Die Markteinführung plant Samsung für 2027. Für Entwickler, die energieeffiziente PCIe-5.0-Speicherlösungen für kompakte Systeme evaluieren, ist die BM9K1 damit ein Produkt, das man im Blick behalten kann.(sg)

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