Mischgassensor Robuster Sensor für absolute Luftfeuchte

Redakteur: Holger Heller

Zum Einsatz in der industriellen Trocknungstechnik sind herkömmliche kapazitive Polymer-Sensoren in bestimmten Anwendungen ungeeignet. Es werden robuste und langzeitstabile Feuchtesensoren

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Zum Einsatz in der industriellen Trocknungstechnik sind herkömmliche kapazitive Polymer-Sensoren in bestimmten Anwendungen ungeeignet. Es werden robuste und langzeitstabile Feuchtesensoren benötigt, die resistent gegen chemische Einflüsse sind. Der neueartige Feuchtesensor TFS 11 arbeitet nach dem Prinzip der thermischen Leitfähigkeit. Bei Umgebungsluft ist der Wärmeleitwert in erster Linie vom absoluten Feuchtegehalt abhängig. Zwei symmetrische NTCs in Brückenschaltung werden aufgeheizt. Ein NTC sitzt in der Atmosphäre, der zweite ist in trockenem Referenzgas gekapselt. Entsprechend der thermischen Leitfähigkeit ergibt sich eine Ausgangsspannung, die ausgewertet wird. Der Vorteil des Sensors besteht im extrem robusten Aufbau und der Unempfindlichkeit gegen organische Verbindungen und sonstige Luftbeimengungen, die bei herkömmlichen Feuchtesensoren zu Driften führen können. Dadurch ist der Sensor zum Einsatz in industriellen Trocknungsprozesse geeignet, in der Landwirtschaft zur Messung des Stallklimas, aber auch für Anwendungen im Konsumbereich, beispielsweise in Wäschetrocknern oder Mikrowellenöfen. Der Einsatzbereich des Sensors reicht von 0 bis 150 g H2O/kg Luft im Temperaturbereich von 0 bis 150 °C. Da es sich um einen Mischgassensor handelt, ist der Sensor auch zur Analyse von anderen Gasen geeignet. Für den Sensor ist ein umfangreiches Evaluations-Set mit Bauteilmustern, ausführlichem Datenblatt, Anwendungshinweisen und Auswerteschaltungen erhältlich.

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