Haushaltsgeräte der Zukunft Reinigungsroboter-Schwarm gewinnt Design-Wettbewerb
Werden in Zukunft Schwärme fliegender Reinigungsroboter unsere Wohnungen sauber halten? Ja, wenn es nach dem Konzept MAB geht, mit dem der kolumbianische Student Adrian Perez Zapata den Wettbewerb Electrolux Design Lab 2013 gewonnen hat.
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MAB ist ein automatisiertes Reinigungssystem mit Hunderten von fliegenden Mini-Robotern. "Ich war im Garten meiner Universität und beobachtete fasziniert den koordinierten Flug eines Bienenschwarms", sagt Adrian Perez Zapata (23) über seine Inspiration, mit der er letztlich 5000 Euro und ein bezahltes, sechsmonatiges Praktikum in einem der globalen Electrolux-Designzentren gewonnen hat.
Auf dem zweiten Platz landete das Konzept eines 3D-Lebensmitteldruckers (Atomium), auf Rang drei kam das in die Wand integrierte Luftreinigungskonzept Breathing Wall. Hier sind noch einmal die acht Finalisten im Überblick:
Electrolux Design Lab 2013
Warum Drohnen und 3D-Drucker die Hausgeräte der Zukunft sind
Auch wenn es sich bei MAB um eine reines Konzept handelt, hat der Designer sich dazu eine Menge konkreter Gedanken gemacht. Demzufolge besteht das System aus insgesamt 908 fliegenden Mini-Drohnen, die eine kugelförmige Basisstation haben, über deren Touchscreen die Steuerung erfolgt.
Wobei die Drohnen als Schwarm agierend den zu reinigenden Raum selbsttätig erfassen und die notwendigen Reinigungszyklen festlegen sollen. Die Reinigung selbst erfolgt durch kleine Tropfen von Wasser und Reinigungsmittel, die die Drohnen mit sich führen. Ein Youtube-Video zeigt die Vision:
Auch wenn das Konzept sehr futuristisch klingt, die grundsätzlich benötigte Technik ist dazu schon weitgehend vorhanden oder in Entwicklung:
Autonome Fluggeräte
Kleinster Autopilot der Welt ermöglicht persönliche Mini-Drohne
Flugroboter
Elektrisches Mini-UAV fliegt wie ein Vogel und schwebt wie ein Insekt
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