Werkseröffnung Rafi bekennt sich mit neuem Werk zum Standort Oberschwaben

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Rafi ist für Systemlösungen für Industrie, Medizintechnik, Maschinenbau und Fahrzeugtechnik bekannt und liefert Komponenten sowie komplette Bediensysteme. Mit der Eröffnung des neuen und hochmodernen Werks in Bad Waldsee bekennt sich das Unternehmen deutlich zum Standort Oberschwaben.

Dr. Lothar Seybold, Oberbürgermeister Matthias Henne, Lothar Arnold, Jürgen Gaiser (Planquadrat Gaiser & Partner), Wolfgang Schuler (Georg Reisch) und Sven Nothelfer beim symbolischen Eröffnungsakt.(Bild:  Luis Barreira Photography)
Dr. Lothar Seybold, Oberbürgermeister Matthias Henne, Lothar Arnold, Jürgen Gaiser (Planquadrat Gaiser & Partner), Wolfgang Schuler (Georg Reisch) und Sven Nothelfer beim symbolischen Eröffnungsakt.
(Bild: Luis Barreira Photography)

In Zeiten, in denen mehr und mehr Unternehmen ihre Produktionszelte in Deutschland abbrechen, gehen die Verantwortlichen des Elektromechanik- und HMI-Spezialisten Rafi einen anderen Weg. Im Mai 2023 startete bereits in Bad Waldsee der Bau eines neuen, modernen Werks für etwa die Fertigung von Kunststoff- und Automaten und für die Metallverarbeitung. Dieses Bauvorhaben ist mittlerweile abgeschlossen und seit dem Frühjahr 2025 wird auf 10.000 m² Gebäudefläche nicht nur produziert, sondern werden auch Werkzeuge entwickelt und gebaut sowie Schulungen und Weiterbildungen durchgeführt.

Effizient und nachhaltig

Bei der Errichtung des Neubaus ging es den Entscheidern von Rafi nicht nur um die Steigerung der Effizienz und Prozessstabilität, sondern auch um die Erreichung der selbst gesetzten ESG-Ziele. Entsprechend dient eine in einer Tiefe von 131 Metern installierte Erdsondenanlage als Energiequelle; zusätzlich dazu wurde eine PV-Anlage mit 70 kWp Leistung installiert. Seit dem 16. Mai 2025 arbeiten in dem neuen Rafi-Werk rund 130 Mitarbeiter in drei Schichten.

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Dort angesiedelt sind alle relevanten Abteilungen für die Kunststoff- und Automatenfertigung. Dazu zählen die Prozesstechnologie, Qualität, Logistik, Instandhaltung sowie der hauseigene Werkzeugbau inklusive der dazu gehörenden Werkzeugkonstruktion. „Hergestellt werden Kunststoffkomponenten unterschiedlicher Größen, Kombinationen und Verwendungen, Stanzteile, elektromechanische Taster und Befehlsgeräte sowie Komponenten für die weitere Verarbeitung in kundenspezifischen Applikationen“, teilt Rafi mit.

„Mit dem Schritt, die Komponentenfertigung in ein neues Werk zu bringen, hat RAFI nicht nur mehr Platz für die Zukunft geschaffen, sondern auch den Startschuss gegeben zur effizienteren und zukunftsfähigen Ausrichtung dieses Teilbereichs in der Unternehmensgruppe“, bringt Werksleiter Sven Nothelfer die strategische und operative Ausrichtung auf den Punkt.

Auch im Rafi-Hauptwerk in Berg wurden in den vergangenen drei Jahren umfassende Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen und mittlerweile abgeschlossen, die auf mehr Nachhaltigkeit und Energieeffizienz abzielen. Durch die Sanierung und energetische Optimierung der Gebäude können künftig bis zu 45 Prozent Energie eingespart und jährlich rund 340 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden werden, teilt Rafi mit. (sb)

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