Quantum-Dots: Britisches Tech-Unternehmen verklagt Samsung

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Samsung hatte ohne Ankündigung die Zusammenarbeit mit Technologie-Anbieter Nanoco bei den Quantum-Dots beendet. Von Seiten Samsung wurden weder Lizenz- noch Liefervereinbarungen getroffen.

Seit 2017 verkauft Samsung Displays mit der Quantum-Dot-Technik. Der Curved Monitor CH711 bietet außerdem WQHD-Auflösung.(Bild:  Samsung)
Seit 2017 verkauft Samsung Displays mit der Quantum-Dot-Technik. Der Curved Monitor CH711 bietet außerdem WQHD-Auflösung.
(Bild: Samsung)

Mit QLED hatte Anfang 2017 Samsung seine Displays mit Quantum-Dots vorgestellt. Damit ist es möglich, einen größeren Farbraum als mit herkömmlichen LC-Displays abzubilden. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch. Was hinter den Quantum-Dots steckt, lesen Sie hier.

Samsung hat nicht allein an den Quantum-Dots gearbeitet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat das britische Nanotechnologie-Unternehmen Nanoco am vergangenen Montag vor dem Bezirksgericht im US-Bundesstaat Texas eine Patentverletzungsklage gegen Samsung Electronics und seine Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit den Quantum-Dots eingereicht.

Samsung beendete Zusammenarbeit

In der Patentverletzungsklage behauptet Nanoco, dass jeder der Beklagten seine Patente vorsätzlich verletzt habe. In der Vergangenheit hatte Nanoco zusammen mit Samsung an verbesserten Quantum-Dots gearbeitet. Das sagte Nanocos Chairman Christopher Richards. Als Samsung die Zusammenarbeitet beendete und seine auf Quantum-Dots basierten Fernsehgeräte und Monitore auf den Markt brachte, wurden zwischen beiden Unternehmen keine Lizenz- und Liefervereinbarungen getroffen.

Samsung behält sich vor, die Anschuldigungen von Nanoco zu überprüfen.

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