Computer-on-Module-Standard Qseven kocht den besten Kaffee
Ein kompaktes Qseven-COM-Modul steuert einen intelligenten Kaffeeautomaten mit Berührungsbildschirm. Bedienerfreundlichkeit mit Multimedia-Integration und Telemetriefunktion sind inklusive.
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Der Highend-Kaffeeautomat Ultima-M von Veromatic integriert das Qseven-Modul MSC Q7-US15W-FD von MSC, ein TFT-Display von Hitachi und eine Touchscreen-Lösung von TRS Star. Das auf Windows CE 6 lauffähige Produkt wurde mit dem Intel Intelligent Vending Award ausgezeichnet.
Computer-On-Module-Boards (COMs) setzen sich immer mehr auch in modernen Consumerprodukten durch. Durch standardisierte PC-Funktionalität auf einem skalierbaren Prozessormodul und der anwendungsspezifischen Funktionen auf einem speziell entwickelten Baseboard verringert sich die Komplexität der Systementwicklung. Dies führt zu einem geringeren Designrisiko und zu einer optimierten Entwicklungsdauer des kompletten Geräts. Der Vorteil ist, dass das Produkt kostengünstig und schnell auf den Markt gebracht werden kann.
Die angebotenen Embedded-Module entsprechen in Größe und Schnittstellenangebot definierten Standardspezifikationen und sind in unterschiedlichen Varianten mit skalierbarer Prozessorleistung erhältlich. Damit ist ein leichtes Upgrade zu höherer Performance möglich. Heute hat sich für viele Anwendungen der COM-Standard Qseven im kompakten Formfaktor von 70 mm x 70 mm durchgesetzt. Die Module werden einfach auf das Baseboard gesteckt und weisen eine geringere Bauhöhe auf als z.B. COM-Express-Baugruppen.
Qseven-basierte Kaffeemaschine mit Touchscreen und Telemetrie
Ein Beispiel für eine erfolgreiche Produktrealisierung auf der Basis eines Qseven-Moduls ist der Kaffeeautomat Cafeja Ultima-M von Veromatic International. Veromatic zählt zu den führenden Herstellern in dieser Branche und hat seinen Hauptsitz in Holland. Die Kaffeemaschine wurde auf der internationalen Fachmesse Eu'Vend mit dem Intel Intelligent Vending Award ausgezeichnet. Die entscheidenden Auswahlkriterien waren ihr innovatives, bedienerfreundliches Interface mit Multimediaintegration, ein Highend-Touchscreen und Telemetriefunktionalität.
Grundlage des Ultima-Kaffeeautomats ist das Qseven-Modul MSC Q7-US15W-FD, an das ein TFT-Display von Hitachi und eine Touchscreen-Lösung von TRS Star angeschlossen ist (Bild 1). Alle Komponenten werden von MSC geliefert. Dies war ein entscheidender Pluspunkt für die Wahl des Distributors als Projektpartner, da die standardisierten Qseven-Baugruppen von verschiedenen Herstellern erhältlich und im Prinzip austauschbar sind.
Darüber hinaus bot MSC Unterstützung bei der Entwicklung des anwendungsspezifischen Baseboards und bei der Modulintegration in die Applikation. Ein weiterer Vorteil ist die MSC-eigene Serienfertigung für Embedded-Module in Deutschland. Damit werden neben einer hohen Produktqualität kurze Kommunikations- und Lieferwege zum Kunden sichergestellt.
Kompaktes Qseven-Board mit passiver Kühllösung
Das Qseven-Modul MSC Q7-US15W-FD basiert auf Intels Atom-Prozessor Z510, der mit 1,1 GHz getaktet wird. Trotz ausreichend hoher CPU-Leistung verbraucht der Atom wenig Strom. Die Thermal Power Dissipation (TDP) liegt laut Datenblatt bei 7 W. Die Verlustwärme wird ohne Lüfter über eine passive Kühllösung in Form eines Heatspreaders abgeführt. Auf dem Embedded-Board befinden sich der Chipsatz US15W SCH mit integriertem Graphics Media Accelerator 500 und ein DDR2 SDRAM mit einer Speicherkapazität von 1 GByte.
Wichtiges Entscheidungskriterium für das MSC-Modul war die Verfügbarkeit des Entwicklungskits für das Betriebssystem Microsoft Windows CE 6, da die Kaffeemaschine von einer auf dem Qseven-Modul laufenden Windows-CE-Applikation gesteuert wird.
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