Computer-on-Module-Standard

Qseven kocht den besten Kaffee

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MSC bietet seine Qseven-Module MSC Q7-US15W-FD auch mit integrierter Flash-Disk in unterschiedlichen Größen an. Damit lässt sich das Board über eine Festplatte oder alternativ über das integrierte Flash booten. Die Boot-Geschwindigkeit und die Speicherkapazität reichen für die Anforderungen der meisten Qseven-Anwendungen aus.

Windows-CE-Plattform inklusive aller Treiber

Da beim Booten mit der Flash-Disk die externe Festplatte entfällt, kann das System kompakter und preiswerter realisiert werden. Darüber hinaus wird die mechanische Stabilität erhöht, da die beweglichen Teile der Hard-Disk wegfallen. Die für den Industrieeinsatz ausgelegte Flash-Disk verfügt über eine Kapazität von 3,6 GByte und ist für 10 Mio. Schreibzyklen ausgelegt.

Das TFT-Display von Hitachi mit einer Diagonale von 26,4 cm (10,4 Zoll) wird über die vorhandene LVDS-Schnittstelle (18/24 Bit) mit einer maximalen Auflösung von 1366 x 768 Pixel angeschlossen. Ein zweiter Monitor lässt sich bei Bedarf im Dual Independent Display Mode über das SDVO Interface des Qseven-Moduls und einen DVI-Controller auf dem Baseboard mit Auflösungen bis zu 1920 x 1200 Bildpunkten parallel dazu ansteuern.

Der großformatige Multi-Touchscreen von TRS Star basiert auf der ITO-Technologie, die als leitfähige Schicht einen Indium-Zinn-Oxid-Film verwendet. Damit wird eine außerordentlich gute Transparenz erreicht. Der auch für Windows CE 6 verfügbare Treiber bietet eine hohe Empfindlichkeit sogar bei dickeren Glasflächen. TFT-Display und Touchscreen werden ebenfalls von MSC im Gesamtpaket geliefert.

Ethernet-Anschluss für Service-Betreiber mit Fernzugriff

Das Benutzer-Interface und die I/O Boards sind durch den seriellen Bus Verobus, der von Veromatic selbst entwickelt wurde, verbunden. Die Maschine nutzt ein Microsoft Silverlight User Interface. Der Touchscreen verbessert die Kommunikation mit den Endverbraucher und erlaubt durch zahlreiche Schnittstellen und der integrierten Telemetriefunktion die Verbindung mit Service-Anbietern und Betreibern.

Über den im Qseven-Modul implementierten 10/100/1000Base-TX-Ethernet-Anschluss lässt sich der Kaffeeautomat einfach an das Internet anschließen. Damit ist eine Remote-Verbindung zu dem Servicemenü und den Maschineneinstellungen gegeben. Auch der Aufbau eines drahtlosen Netzwerks über G3/WiFi ist möglich.

Trotz seiner Kompaktheit bietet das Qseven-Modul MSC Q7-US15W-FD eine Auswahl an weiteren, in der Qseven-Spezifikation definierten Schnittstellen. Neben acht USB 2.0 Ports, einer PCI Express Lane, LPC, High Definition Audio sind zwei SATA-Kanäle für 150 MB/s vorhanden.

* * Bernhard Andretzky ist Produkt Marketing Manager für Embedded Computer Technology bei der MSC Vertriebs GmbH, Neufahrn.

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