Cortex MCU Software Interface Standard

Programmierschnittstelle für Echtzeit-Systeme

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In Kombination mit den höheren Erwartungen für moderne Produkte verursacht das immer höhere Kosten für die Softwareentwicklung. Diese Symptome verhindern außerdem echte Innovation. Als die Standardplattform für den PC verfügbar wurde, erschienen auf dem Markt viele neue Softwareprodukte und neue Anbieter rund um diese Lösungen wurden erfolgreich. MCUs könnten auch eine Standardplattform verwenden und dadurch können sich Entwickler auf komplexere innovative Lösungen konzentrieren.

Bild 1: Komponenten des ARM-Cortex-M3-Prozessors (Archiv: Vogel Business Media)

Der Cortex-M3-Prozessor (Bild 1) umfasst eine 32-Bit-CPU und einen neuen Wake-up Interrupt Controller (WIC) für Low-Power-Designs. Zusammen mit dem Nested Vector Interrupt Controller (NVIC) liefert der Prozessor schnelle Interrupt-Reaktionszeiten mit mehreren Prioritäten. Ein Debug Access Port (DAP) in Verbindung mit der Serial Wire Viewer (SWV) und der Embedded Trace Macrocell (ETM) bietet umfangreiche Trace-Fähigkeiten, die für nicht intrusive Software-Überprüfung eines laufenden Systems erforderlich sind. Die Memory Protection Unit (MPU) des Cortex-M3 ermöglicht zuverlässige Implementierungen von Applikationssoftware und RTOS-Kernen.

CMSIS: Softwareschnittstellen-Standard für Cortex-MCUs

Der Cortex Microcontroller Software Interface Standard (CMSIS) widmet sich den Herausforderungen, bei denen verschiedene Softwarekomponenten auf den physikalischen Prozessor angewendet werden. Der CMSIS wird erweitert werden, um künftige Cortex-Mx-Prozessorkerne zu berücksichtigen. Er wird zusammen mit den Halbleiterlieferanten entworfen. Für die breite Akzeptanz in der Branche sind Softwarehersteller wie IAR, Keil, Micrium, Segger und Tasking ebenfalls beteiligt.

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