Weidmüller Produktionsflächen in Detmold um 25.000 qm erweitert

Redakteur: Kristin Rinortner

Mit einem symbolischen ersten Spatenstich hat heute die Erweiterung der Produktionshallen bei Weidmüller begonnen. Im Fokus stehen der Neubau eines Technologiezentrums sowie eine Produktionserweiterung. An fünf Standorten in Detmold entstehen neue Gebäude und Anbauten mit einer Gesamtfläche von rund 25.000 qm, für die das Unternehmen rund 70 Mio. Euro investierte.

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Die Erweiterung der Produktionsflächen und der Neubau des Technologiezentrums soll im Jahr 2010 abgeschlossen sein. Die symbolischen Spatenstiche nahmen am 19. August 2008 Dr. Joachim Belz (Vorstandsprecher Weidmüller), Werner Dilly (Finanzvorstand Weidmüller), Ralf Hoppe (Geschäftsführer) und Jürgen Tlatlik (Leiter Gebäudemanagement) vor. Investiert wurden mehr als 70 Mio. Euro.

Wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie

„Die Flächenerweiterung ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie“, erklärt Belz. Aufgrund des Wachstums der vergangenen Jahre seien die räumlichen Kapazitäten ausgelastet und es sei erforderlich, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen. Im Vordergrund steht der Kapazitätsausbau in der hoch automatisierten Fließ- und Serienfertigung sowie in der gesamten Metallbearbeitung. Ein weiterer wichtiger strategischer Schritt ist die räumliche Bündelung des Produktentstehungsprozesses.

Die Bauplanung am Standort Detmold sieht vier Schwerpunkte vor:

  • Zusammenfassung der gesamten Oberflächen- und Metallbearbeitung einschließlich des Werkzeugbaus in der Klingenbergstraße.
  • Zusammenfassung der Fließ- und Serienfertigung mit Kunststofffertigung und Montagefunktionen auf dem Gelände Niemeierstraße/Kreuzstraße. Dort wird ein komplett neuer Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von mehr als 10.000 qm entstehen.
  • Zusammenfassung des gesamten Produktentstehungsprozesses auf dem Gelände am Stoppelkamp in ein Technologiezentrum. Darin werden die Geschäftsfelder elektrische Verbindungstechnik und Funktionselektronik sowie die Bereiche Technologie, Forschung/Entwicklung, Labor und Neuproduktfertigung zusammengefasst. Die räumlichen Kapazitäten am Stoppelkamp werden ebenfalls um mehr als 10.000 qm erweitert.
  • Integration des Einzelteillagers in das bestehende Logistikzentrum. Mit der Eingliederung des Einzelteillagers in das Logistikzentrum kann zukünftig die dort bereits vorhandene technische Infrastruktur für beide Funktionen genutzt werden.

CO2-Emissionen um 18 kt/Jahr reduzieren

Rund 5 Mio. Euro wird Weidmüller in weitreichende Energieeffizienzmaßnahmen investieren. „Allein durch Stromeinsparungen und die bessere Nutzung von Wärme und Kälte reduzieren wir die CO2-Emmission um 18.000 t pro Jahr“, rechnet der Leiter des Gebäudemanagements, Jürgen Tlatlik, vor. So wird in den Heizmonaten die überschüssige Prozesswärme, die in den Produktionshallen entsteht, für die Beheizung der Bürogebäude genutzt. Eine dynamische Hallenbeleuchtung passt die Lichtstärken automatisch an die Tageslichtgegebenheiten an und spart darüber hinaus Energie.

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