EBV und TI Out-of-the-Box-Lösungen für europäische Kunden

Margit Kuther

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Entwickler sparen Zeit, wenn sie ein Referenz-Design finden, das sie an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können. Mit den TI-Designs bietet EBV Elektronik seinen Kunden diesen echten Mehrwert.

TDC1000-TDC7200EVM von TI: Für Gas-, Wasser- und Heizungs-Durchflussmessungen, Pegelmessungen von Flüssigkeiten, Konzentrations- und Strömungserkennung sowie Näherungs- und Abstandsmessungen.(Bild:  Texas Instruments)
TDC1000-TDC7200EVM von TI: Für Gas-, Wasser- und Heizungs-Durchflussmessungen, Pegelmessungen von Flüssigkeiten, Konzentrations- und Strömungserkennung sowie Näherungs- und Abstandsmessungen.
(Bild: Texas Instruments)

Eigentlich haben alle Entwickler elektronischer Systeme das gleiche Problem – den enorm hohen Druck, in möglichst kurzer Zeit ein bestens funktionierendes Design zu erstellen. Wenn die Entwickler in dieser Situation ein passendes Referenz-Design finden und an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können, dann haben sie mehr Zeit für die Individualisierung der Gesamtlösung sowie für die Schaffung echten Mehrwerts für die Kunden.

„Mit den TI-Designs bietet EBV Elektronik seinen Kunden diesen echten Mehrwert“, erklärt Markus Krämer, der als Supplier Development Manager EMEA bei EBV für Produkte von Texas Instruments zuständig ist. „EBV hat hierfür ganz gezielt eine Auswahl aus den sehr zahlreichen, voll funktionsfähigen Referenz-Designs vorgenommen, die Texas Instruments innerhalb der letzten Jahre unter dem Namen TI-Designs erstellt hat. Diese Referenz-Designs funktionieren Out-of-the-Box und lassen sich direkt einsetzen, aber die Entwickler der Zielsysteme können sie auch gemäß ihrer Präferenzen verändern.“ Die erforderlichen Gerber- und Layout-Daten, Stücklisten, etc. liefert EBV dann gleich genauso mit wie Test- und Simulationsdaten.

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410 Referenz-Designs und über 2000 Power-Spezial-Designs

„Insgesamt stellt TI derzeit gut 410 Referenz-Designs und über 2000 Power-Spezial-Designs zur Verfügung, und jeden Monat kommen neue hinzu. Die gezielte Vorauswahl durch die Spezialisten bei EBV bedeutet dadurch eine ganz erhebliche Zeitersparnis für den Anwender“, verdeutlicht Sascha Thierichen, Corporate Account Manager für EBV bei Texas Instruments, die Situation. Die Designs verfügen beispielsweise über ein Routing der Leiterbahnen auf der Platine, das möglichst wenige Störungen verursacht. Gleichzeitig ist das Design so energieeffizient ausgeführt wie möglich.

„Das Augenmerk liegt dabei ganz klar auf Lösungen, die auch für den Markt praktikabel sind, und EBV sucht für seine Kunden aus dieser Fülle an Schaltungen relevante Lösungen heraus“, ergänzt Markus Krämer. „Texas Instruments arbeitet bei den TI-Designs mit EBV Elektronik zusammen, denn EBV ist TIs wichtigster und größter Distributionspartner in Europa“, kommentiert Sascha Thierichen. „Damit ist EBV für ihre Kunden quasi das Gateway zu den TI-Designs.“ Schon zu Beginn dieser langfristig orientierten Initiative zur Design-in-Unterstützung seiner Kunden hat EBV für jedes Technologiesegment jeweils ein Referenz-Design der TI-Designs auf der neuen Micropage www.ebv.com/designs hinterlegt, und weitere Referenz-Designs für diese Internetseite sind bereits in Arbeit.

„Mit den über 100 Applikations-Ingenieuren, durch deren Unterstützung wir ganz Europa abdecken können, bietet uns EBV Elektronik die perfekte Ausgangssituation für dieses hochkomplexe technische Thema“, verdeutlicht Sascha Thierichen. „Auf Grund der hohen Komplexität gibt es auch entsprechenden Erklärungs- und Adaptionsbedarf. Ein Referenz-Design passt natürlich nicht direkt für alle Kunden, so dass es immer Fragen geben wird, die geklärt werden müssen. Hierbei ist es wichtig, dass das EBV-Team mit seinem technischen Know-how die meisten Fragen schon direkt, also ganz ohne eine separate Anfrage bei TI, klären kann. Das Setup und die Erfahrung bei EBV sind nicht vergleichbar mit dem, was wir bei anderen, auch für uns wichtigen, aber anders aufgestellten Partnern haben.“

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Dieser Autorenbeitrag ist in der Printausgabe ELEKTRONIKPRAXIS 8/2015 erschienen. Diese ist auch als kostenloses ePaper oder als pdf abrufbar. Oder: Bestellen sie das Probeabo mit drei kostenlosen Ausgaben!

Markus Krämer verdeutlicht, wie die Mitarbeiter bei EBV Elektronik diese Kompetenz erlangen: „Wir erhalten von allen unseren Herstellern intensive Schulungsprogramme – auch von TI. Mit Vorträgen und Hands-on-Sessions bringen uns Experten von TI aus den USA oder aus Europa mindestens zweimal im Jahr auf den neuesten Stand der Dinge. So haben wir beispielsweise über die ersten 32-Bit-Varianten des Mikrocontrollers MSP430 bereits im September eine intensive Schulung erhalten. Außerdem haben wir zusätzlich Train-the-Trainer-Sessions, die meist in Freising stattfinden, sowie Schulungen über Brennpunkte der Technologie wie beispielsweise Wireless.“

Sascha Thierichen ergänzt noch einen Aspekt und verdeutlicht damit gleichzeitig, warum das exzellente Verhältnis zwischen TI und EBV eine echte Win-Win-Situation ist: „Drei- bis viermal im Jahr veranstalten wir Distributions-Trainings, bei denen es darum geht, ein umfassendes Update über die analoge Seite, die Embedded-Processing-Seite und die Wireless-Seite zu geben. Den Schwerpunkt legen wir dann auf die aktuell wichtigsten Aspekte und wo jeweils der größte Trainingsbedarf existiert. Wir können damit einerseits das Wissen auf der EBV-Seite verstärken, aber andererseits auch persönliche Kontakte ermöglichen. So bekommen wir nämlich aus erster Hand Feedback von den EBV-FAEs, was derzeit auf dem europäischen Markt läuft und gefragt ist. Dieser Austausch ist für uns extrem wichtig.“

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