Industrial Metaverse Nvidia stellt Flottenmanager "Mega" für industrielle Robotik vor

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Nvidia hat auf der CES 2025 den Omniverse Blueprint namens "Mega" präsentiert, ein Framework zur Entwicklung, Erprobung und Optimierung von Roboterflotten in digitalen Zwillingen für Fabriken und Lagerhäuser. Mithilfe dieser digitalen Zwillingen können Unternehmen autonome mobile Roboter, Roboterarme und humanoide Roboter in virtuellen Umgebungen testen, bevor sie in realen Einrichtungen eingesetzt werden.

"Mega" ist Nvidias neuer Omniverse Blueprint zur Robotiksteuerung.(Bild:  Nvidia)
"Mega" ist Nvidias neuer Omniverse Blueprint zur Robotiksteuerung.
(Bild: Nvidia)

Integration von Sensorik und Simulation

Der Mega Blueprint nutzt Omniverse Cloud Sensor RTX APIs, um Sensordaten verschiedener Maschinen simultan zu rendern. Das System simuliert dabei verschiedene Umgebungseinflüsse wie Lichtverhältnisse, Materialreflexionen und Hindernisse, um möglichst realistische Bedingungen zu schaffen. Dies erlaubt es, Roboter in einer Vielzahl von Szenarien innerhalb des digitalen Zwillings zu testen und ihre Steuerungssoftware für intelligente Routen, präzise Greifbewegungen und Aufgaben kontinuierlich zu aktualisieren. Zudem können Entwickler durch eine Anbindung an KI-Modelle die Anpassungsfähigkeit der Roboter an unvorhergesehene Ereignisse optimieren.

"In der Lagerhaltung und im Vertrieb stehen die Bediener vor hochkomplexen Problemen bei der Entscheidungsoptimierung – Matrizen von Variablen und Abhängigkeiten zwischen menschlichen Arbeitern, robotischen und agentischen Systemen und Geräten. Im Gegensatz zur IT-Branche wartet der physische Industriemarkt noch auf seinen eigenen softwaredefinierten Moment. Dieser Moment wird kommen", schreibt Madison Huang von Nvidia im Unternehmensblog über die Ausgangslage.

Erste Anwendungen in der Industrie

Die Kion Group arbeitet bereits mit Nvidia und Accenture zusammen, um Mega zur Optimierung von Abläufen in Bereichen wie Einzelhandel und Paketdiensten einzusetzen. Laut Kion hat Mega in ersten Tests zu einer deutlich reduzierten Transportzeit innerhalb von Lagerhäusern geführt und die Effizienz der Bestandsverwaltung signifikant gesteigert.

Durch die Digitalisierung von Lagerhäusern in Omniverse können CAD-Dateien, Videos und KI-generierte Daten genutzt werden, um virtuelle Abbilder ihrer Einrichtungen zu erstellen. Diese Simulationen helfen dabei, potenzielle Engpässe zu identifizieren und Prozesse zu optimieren, bevor reale Änderungen vorgenommen werden.

Mit dem Mega Omniverse Blueprint strebt Nvidia an, die Entwicklung und Implementierung von Robotiklösungen in industriellen Umgebungen zu beschleunigen. Dadurch positioniert sich Nvidia als wichtiger Akteur in der Zukunft der Lagerautomatisierung. (mc)

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