Marktstudie: Freiberufliche IT-Spezialisten

Neid und Anerkennung für die Freiberufler

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Frage 4: Wie viel Prozent macht Ihrer Ansicht nach der Anteil an Freiberuflern in den IT-Abteilungen aus?

Den Anteil an Freiberuflern in IT-Abteilungen schätzt die Mehrheit der Befragten (58,9 Prozent) im unteren Drittel von 0 bis 30 Prozent ein. 38,4 Prozent hingegen schätzen den Anteil höher auf zwischen 30 bis 60 Prozent. Kaum einer der Teilnehmer traf höhere Einschätzungen, so dass man die Existenz von IT-Abteilungen, welche von Freiberuflern dominiert werden, beziehungsweise Abteilungen, die fast ausschließlich aus Freiberuflern bestehen, ausschließen kann.

Frage 5: Wohin geht Ihrer Meinung nach der Trend?

Gefragt nach der Entwicklung beider Arbeitsmodelle in der Zukunft, sieht der Großteil der Umfrageteilnehmer (36,4 Prozent) die Vorteile auf Seiten der Freiberuflichkeit. Nur 8,8 Prozent bescheinigen der Festanstellung bessere Chancen. Signifikant ist allerdings der mit 54,8 Prozent sehr hohe Anteil der Grundgesamtheit, der diesbezüglich keine Prognose treffen konnte und ein recht Ergebnis offenes Bild skizziert.

Frage 6: Der Wechsel von welcher Beschäftigungsart in eine andere fällt Ihres Erachtens nach leichter?

Bei dieser Fragestellung ist der Erkenntnisgewinn als moderat einzuschätzen, da sich die Teilnehmer nahezu identisch auf die Antwortmöglichkeiten verteilt haben. So gaben 38,4 Prozent an, dass der Wechsel von einem angestellten Arbeitsverhältnis in die Selbstständigkeit leichter fällt, wohingegen die knappe Mehrheit mit 39,7 Prozent das gegenläufige Beispiel von der Selbstständigkeit zurück in die Festanstellung als einfacher empfindet. Jeder Fünfte (21,9 Prozent) konnte zudem keine Einschätzung treffen.

Frage 7: Welches der hier genannten beurteilen Sie als das stärkste Argument, das gegen eine Freiberuflichkeit zu Gunsten einer Festanstellung spricht?

Das finanzielle Risiko, das die Arbeit auf eigene Rechnung mit sich bringt, wurde von 43,8 Prozent als stärkstes Argument für den Wechsel in eine Festanstellung gewichtet. Schwierigkeiten hinsichtlich der Work-Life-Balance gaben 19,2 Prozent an, und 11,0 Prozent sehen die Vorteile der Festanstellung im Bereich des Kündigungsschutzes. Administrativer Aufwand (5,5 Prozent), Weiterbildung (1,4 Prozent) sowie Reisetätigkeit und Mehrarbeit (6,9 Prozent) werden als Argumente vergleichsweise gering eingeschätzt.

Bei den Freitextantworten ergaben sich mit Kundenakquise beziehungsweise Auftragssuche eine weitere Nennung, die mit einem Anteil von 7,7 Prozent an den insgesamt 9,6 Prozent unter Sonstiges zu Buche schlägt.

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