Munich Embedded 2025 Münchner Embedded-Kongress bringt lokale Entwickler-Community zusammen

Von Sebastian Gerstl 2 min Lesedauer

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Mit „Munich Embedded“ fand erstmals eine rein lokale Konferenz für Embedded-Entwicklung in München statt – organisiert vom Startup SystemScape und unterstützt vom VDE Bayern. Die Resonanz war größer als erwartet, der Auftakt ein voller Erfolg.

Vortrag von Heinz-Peter Beckemeyer, Director of Cybersecurity & Functional Safety Marketing bei Texas Instruments, über die Auswirkungen des Cyber Resilience Acts (CRA) auf die Embedded-Entwicklung. Auf dem ersten Munich Embedded Kongress tauschten sich 80 lokale Entwickler der Münchner Embedded-Community über Trendthemen und Ideen aus.(Bild:  NICO FLOROW)
Vortrag von Heinz-Peter Beckemeyer, Director of Cybersecurity & Functional Safety Marketing bei Texas Instruments, über die Auswirkungen des Cyber Resilience Acts (CRA) auf die Embedded-Entwicklung. Auf dem ersten Munich Embedded Kongress tauschten sich 80 lokale Entwickler der Münchner Embedded-Community über Trendthemen und Ideen aus.
(Bild: NICO FLOROW)

Mit der Munich Embedded 2025 hat die Embedded-Entwickler-Community in München ein neues Forum gewonnen. Am 28. Oktober versammelten sich knapp 80 Teilnehmer im Smartvillage Bogenhausen, um sich über aktuelle Themen der Embedded-Entwicklung auszutauschen – persönlich, praxisnah und auf Augenhöhe.

Initiator der Veranstaltung ist das Münchner Startup SystemScape, spezialisiert auf Embedded Rust und digitale Signalverarbeitung. Unterstützt vom VDE Bayern, entstand die Idee nach einem Besuch der Embedded Rust Konferenz in Wien. Zurück in München stellten die Gründer fest: eine vergleichbare Plattform fehlt hier.

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Von der Stammtisch-Idee zum lokalen Kongress

Was als Stammtisch gedacht war, wurde schnell größer. Bereits im Frühjahr 2025 zeigte das erste Stimmungsbild eine hohe Nachfrage. Mit Hilfe lokaler Sponsoren wie Texas Instruments, Rohde & Schwarz, Infineon oder Analog Devices sowie spezialisierten Anbietern wie Zuken oder Aisler wurde aus dem Treffen eine Konferenz.

Geplant war ursprünglich ein kleines Format mit 40 Teilnehmern. Doch das Interesse war so groß, dass die Teilnehmerzahl kurzfristig verdoppelt wurde. Die Tickets – 40 Euro regulär, 15 Euro für Studierende, Begleitperson gratis – waren frühzeitig vergriffen.

Der Fokus lag bewusst weniger auf klassischen Vorträgen – es gab drei Lightning Talks und zwei Technical Sessions – sondern auf dem direkten Austausch. Themen wie Rust-Toolchains, Safety oder der Cyber Resilience Act bildeten den Rahmen, doch im Mittelpunkt standen Gespräche unter Gleichgesinnten.

Wunsch und Bedarf nach ungezwungenem persönlichem Austausch

Die Veranstaltung zeigt, dass vor allem auf lokalem Level der Wunsch nach einem direkten und persönlichen, nicht nur digitalen Austausch in der Embedded-Community sehr groß ist. Punktuell kann man dies auch in anderen Regionen beobachten: Im Raum Hamburg formiert sich vom lokalen VDI.Verband organisierter Austauschkreis für Embedded-Software-Entwickler, während sich im Raum Augsburg auf eigene Initiative eine Reihe von knapp 20 Rust-Programmierern in unregelmäßigen Abständen zu stammtischartigen Treffen zusammenfindet.

Die Veranstalter von Munich Embedded ziehen eine positive Bilanz und planen bereits eine Fortsetzung im kommenden Jahr. Wer informiert bleiben und auch Teil eines lokalen Münchner Embedded-Austauschs werden möchte, findet alle Infos auf www.munich-embedded.com..(sg)

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