Energieeffiziente Halbleiter MIT und GlobalFoundries arbeiten an den KI-Chips der Zukunft

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Neue Materialien, Transistorarchitekturen und energieeffiziente Fertigungstechniken sind die Grundlage für leistungsfähige und energiesparende Halbleiter. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem MIT und GlobalFoundries werden neue Materialien, Strukturen und Fertigungstechniken entwickelt.

Das MIT und GlobalFoundries arbeiten an energieeffizienten Halbleiter für KI-Anwendungen der nächsten Generation.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Das MIT und GlobalFoundries arbeiten an energieeffizienten Halbleiter für KI-Anwendungen der nächsten Generation.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die rasante Entwicklung bei der künstlichen Intelligenz (KI) stellt neue Anforderungen an die Halbleiterindustrie. In einer strategischen Kooperation zwischen dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und dem US-Chiphersteller GlobalFoundries (GF) wollen beide Seiten leistungsfähigere, energieeffizientere und anwendungsoptimierte Chips für die nächste Generation von KI-Anwendungen entwickeln.

Die Partnerschaft kombiniert die akademische Spitzenforschung des MIT mit der industriellen Fertigungsexpertise von GlobalFoundries. Ziel ist es, neue Materialien, Strukturen und Fertigungstechniken zu erforschen, die für energieeffiziente und leistungsfähige KI-Chips essenziell sind. Dabei liegt der Fokus auf der Weiterentwicklung fortschrittlicher Halbleitertechnologien, darunter Hochfrequenz-Bauelemente, Low-Power-Prozessoren und spezialisierte Analog-/Mixed-Signal-Schaltungen.

Neue Ansätze für energieeffiziente KI-Prozessoren

Mit dem exponentiellen Wachstum von KI-Anwendungen steigt der Bedarf an maßgeschneiderten Halbleitern. Insbesondere energieeffiziente Designs stehen im Mittelpunkt der Forschung, um die Leistungsaufnahme zu senken und die Effizienz neuronaler Netzwerke zu maximieren. Die Kooperation mit GlobalFoundries ermöglicht es dem MIT, vielversprechende Konzepte aus dem Labor in eine skalierbare Produktion zu überführen.

„Durch diese Partnerschaft schaffen wir die Grundlage für neue Halbleitertechnologien, die KI-Anwendungen effizienter und zugänglicher machen“, betont Anantha Chandrakasan, Dekan der MIT School of Engineering.

GlobalFoundries ist für seine Fertigungskompetenz in den Disziplinen Hochfrequenz-, Analog- und Leistungshalbleiter bekannt. Das MIT stellt seine Prozessplattformen zur Verfügung. So ausgestattet erlaubt es den Forschern, verbesserte Materialien und Strukturen in realen Produktionsumgebungen zu testen. Im Fokus stehen unter anderem neue Transistorarchitekturen sowie optimierte Fertigungsprozesse für KI-Beschleuniger.

Die Kooperation verdeutlicht die zunehmende Bedeutung akademisch-industrieller Partnerschaften in der Halbleiterbranche. Gerade im Zeitalter von KI und Hochleistungsrechnen sind interdisziplinäre Ansätze notwendig, um physikalische und technologische Grenzen weiter zu verschieben.

Leistungsfähigere und spezialisierte KI-Hardware

Für Entwickler aus dem Umfeld der Halbleiter- und KI-Technologie sollten die Fortschritte interessant sein. Die Integration neuer Materialien und Architekturen könnte nicht nur energieeffizientere Designs ermöglichen, sondern auch neue Anwendungen bei Edge-AI, IoT und Hochleistungsrechnen eröffnen.

Da die Chipentwicklung zunehmend durch KI-basierte Optimierungsmethoden ergänzt wird, können Elektronikentwickler künftig auf leistungsfähigere und spezialisierte KI-Hardware zurückgreifen. Die Zusammenarbeit zwischen MIT und GlobalFoundries könnte somit neue Standards für energieeffiziente und leistungsstarke KI-Prozessoren setzen. (heh)

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