Die Batterietechnik entwickelt sich rasant und auch vor den frequenzgebenden Bauteilen macht der Fortschritt nicht halt. Das Management von Jauch Quartz erläutert, wohin die Reise geht.
Für die Zukunft gut aufgestellt ist die Geschäftsleitung von Jauch Quartz: Andreas Nann, Daniel Panzini, Detlev Seiler und Steffen Fritz (von links).
(Bild: Jauch Quartz)
Seit der Gründung der Jauch Quartz GmbH vor über 60 Jahren hat sich das Unternehmen, wie die gesamte Elektronik, stark verändert. Von einer regionalen Handelsvertretung entwickelte sich die Firma im Schwarzwald zu einem gefragten internationalen Spezialisten für frequenzgebende Bauteile und Batterietechnologie, der auch weiterhin die Zukunft dieser Technologien aktiv mitgestalten will.
Mit der Geschäftsleitung, bestehend aus dem Managing Director, Detlev Seiler, dem Director of the Frequency Division, Steffen Fritz, dem Director Finance & Controlling, Andreas Nann, und dem Director of the Battery Division, Daniel Panzini, sprachen wir über Perspektiven und Herausforderungen.
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Wo sehen Sie Ihr Unternehmen mittel-/langfristig in Ihrer Branche positioniert?
Daniel Panzini: Der Name Jauch ist in der Elektronikbranche bekannt. Wir sind Jauch und werden als traditionsreiches und internationales Unternehmen mit Rhythmus, also unseren frequenzgebenden Produkten, und Energie, unseren Batterielösungen, die Zukunft mitbestimmen!
Wird Ihr bisheriges Geschäftsmodell mittel-/langfristig noch Bestand haben und welche neuen Geschäftschancen und -modelle sehen Sie am Horizont?
Detlev Seiler: Was sich in den letzten Jahren geändert hat, ist der Beratungsteil, der sehr, sehr viel aufwändiger geworden ist. Das gilt für die Batterietechnik ebenso wie für die frequenzgebenden Bauelemente. Mittlerweile verfügen wir über eine ganze Abteilung, die Kundenschaltungen analysiert. Wir begutachten die Anforderungen, beraten den Kunden beim Bauteileeinsatz und geben ihm einen Prototypen. Umgekehrt testen wir auch Prototypen des Kunden auf Funktionsfähigkeit. Wir führen unter anderem Temperatur-, Schock- und Wechseltests durch, um sicherzustellen, dass der Quarz unter allen Bedingungen anschwingt. Am Ende garantieren wir dem Kunden mit einem Zertifikat, dass das Bauteil in seiner Applikation wie gewünscht arbeitet. Dazu verfügen wir über ein eigenes Testlabor und haben extrem viel Wissen aufgebaut. Dieser für Kunden kostenlose Service wird sehr gut angenommen.
Daniel Panzini: Das eben Gesagte gilt auch für den Batteriebereich. Auch hier können wir vieles analysieren. Wir begleiten den Kunden nicht nur während der Entwicklung oder im Zulassungsverfahren, sondern auch bei Schwierigkeiten mit anderen Produkten. Wir können beispielsweise Zellen öffnen und chemisch, wie auch elektronisch, überprüfen, bis hin zu den Elektrodenmaterialien. Wir haben das notwendige Know-how, um dann zu erkennen, ob es beispielsweise Probleme im Fertigungsprozess oder beispielsweise Hitzeeinwirkung oder Kurzschlüsse in der Anwendung gegeben hat. Wir sind auf diese Fähigkeit sehr stolz, und wir werden von unseren Kunden dafür auch geschätzt.
Wie verändern sich derzeit die Kundenwünsche und wie stellen Sie sich mit Ihrem Unternehmen hier personell für die Zukunft auf?
Daniel Panzini: Wir stellen fest, dass das Anbieten von Lösungen keine Bringschuld mehr ist, sondern von den Kunden gefordert wird. Besonders ausgeprägt ist das im Batteriebereich. Hier spielen Dinge hinein, die viele Kunden nicht wissen oder nicht wissen können, beispielsweise Zertifizierungen oder Zulassungsverfahren. Aber auch im Quarzbereich stellen wir fest: Kunden wollen schlichtweg Lösungen. Unser Anspruch ist es, diese dem Kunden auch zu geben.
Dieser Umstand stellt an das Wissen der Mitarbeiter große Herausforderungen. Sie müssen ein hohes Maß an Know-how besitzen und wir geben uns hier größte Mühe, sie dementsprechend fort- und weiterzubilden. Es reicht nicht aus, dem Kunden einfach ein Produkt X zum Preis Y zu verkaufen, sondern wir müssen mit ihm diskutieren, um in Erfahrung bringen zu können, was er benötigt und wie wir das gemeinsam umsetzen können.
Dafür suchen wir unter anderem geeignetes Fachpersonal, wie beispielsweise technische Vertriebsmitarbeiter. Design-in und Engineering ist für uns ein wesentliches Thema, denn wir bieten ja in der Hauptsache Lösungen an. Und dafür stehen wir: als Jauch, als Firma, als gesamtes Unternehmen.
Gute Nachwuchs- und Fachkräfte sind heiß umworben – wie begeistern Sie neue Fachkräfte für Ihr Unternehmen und wie halten Sie die guten Mitarbeiter?
Andreas Nann: Als Anbieter zukunftsweisender Technologielösungen sind wir stolz darauf, Fachkräften nachhaltige Perspektiven zu bieten. Wer bei Jauch einsteigt, darf sich auf spannende Aufgaben freuen und auf einen Vertrauensvorschuss, der ihm von Beginn an entgegengebracht wird. Schon die Einarbeitungsphase planen wir sehr sorgfältig. Damit erreichen wir, dass neue Kollegen schnell mit Abläufen sowie Jauch-Interna vertraut werden und in den Kollegenkreis aufgenommen werden.
Stand: 08.12.2025
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