Elektrisch unterwegs Mit Leistungselektronik auf Tauchstation

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Leistungsmodule mit hoher Dichte unterstützen das weltweit fortschrittlichste vollelektrische ROV (Remotely Operated Vehicles). Mit ihnen lassen sich sicher verborgene Orte der Tiefsee besuchen.

Saab hat das weltweit erste vollelektrische „Work-Class“-ROV (eWROV) entwickelt, das Vielseitigkeit und Manövrierfähigkeit vereint. Im Gegensatz zu herkömmlichen hydraulischen ROVs macht das eWROV die herkömmliche Hydraulikflüssigkeit überflüssig und mindert so die Umweltrisiken.(Bild:  Saab Seaeye)
Saab hat das weltweit erste vollelektrische „Work-Class“-ROV (eWROV) entwickelt, das Vielseitigkeit und Manövrierfähigkeit vereint. Im Gegensatz zu herkömmlichen hydraulischen ROVs macht das eWROV die herkömmliche Hydraulikflüssigkeit überflüssig und mindert so die Umweltrisiken.
(Bild: Saab Seaeye)

Vor knapp zwei Jahren tauchten zwei ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROVs; Remotely Operated Vehicles) von Saab über 3000 m tief in die kalten Gewässer der Antarktis ab, um nach Sir Ernest Shackletons Schiff Endurance zu suchen, das 1915 gesunken ist. Die Geschichte des englischen Entdeckers ist eine legendäre Erzählung über Mut und Ausdauer. Die Seaeye-ROVs von Saab trugen zum Erfolg der Mission bei, um das Wrack mit Hilfe hochentwickelter Technik zu lokalisieren, untersuchen und zu filmen, so dass bei der Tiefseeforschung keine Menschenleben mehr in Gefahr gebracht werden mussten.

In der Vergangenheit haben Berufstaucher große Risiken auf sich genommen, um Öl- und Gaspipelines, Hochspannungskabel, Windkraftanlagen und andere kritische Infrastruktur in der Tiefsee zu inspizieren. Saab hat dieses Risiko beseitigt, indem es seine Erfahrung in der Tiefseeforschung in kommerzielle Unterwasseranwendungen einbringt.

Mit dem Ziel, die Sicherheit von Menschenleben und Gesellschaft zu gewährleisten, wurde die ROV-Serie Seaeye mit einem flexiblen und modularen Systemdesign entwickelt. Die Systeme von Saab UK erfüllen zahlreiche Aufgaben – von der Beobachtung und Inspektion bis hin zu komplexeren Funktionen wie Unterwasserwartung.

Dieses Vorhaben gipfelte in der Entwicklung des weltweit ersten vollelektrischen Work-Class-ROV (eWROV), das Vielseitigkeit und Manövrierfähigkeit vereint. Im Gegensatz zu herkömmlichen hydraulischen ROVs benötigt das eWROV keine herkömmliche Hydraulikflüssigkeit mehr, was die Umweltrisiken verringert.

eWROV: Vollelektrisches Work-Class-ROV

Das eWROV von Saab konkurriert mit herkömmlichen hydraulischen ROVs und bietet eine Leistung, die der eines 250 PS starken Unterwasserfahrzeugs entspricht. Es verwendet nur wenige hydraulische Systeme und umweltfreundliches Öl, wodurch das Risiko einer versehentlichen Einleitung von Schadstoffen in den Ozean, die das umliegende Ökosystem schädigen können, entfällt.

Die Umstellung auf Elektroantrieb bringt mehrere Vorteile mit sich. Die Zuverlässigkeit steigt, da weniger Hydrauliksysteme benötigt werden. Dies verlängert die Wartungsintervalle, was längere Betriebszeiten und eine Selbstüberwachung mit weniger Routinewartungen ermöglicht.

Modulare Stromversorgung mit hoher Leistungsdichte sorgt für ein kompaktes, skalierbares Design

Wichtige Leistungsmerkmale für den eWROV-Stromrichter sind Größe, Gewicht und Wärmeableitung, da die Elektronik in versiegelten Gehäusen untergebracht ist, wo der Platz knapp ist und eine herkömmliche Konvektionskühlung nicht möglich ist.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, entschied sich Saab für die Stromversorgungsmodule von Vicor, die eine hohe Leistungsdichte und Effizienz aufweisen. Die Module ermöglichen eine effiziente Energieverteilung an verschiedene eWROV-Subsysteme wie Triebwerke, Manipulatoren und Bordelektronik. Die Stromversorgungsmodule ermöglichen es Saab auch, die Seaeye-Subsysteme an die spezifischen, branchenüblichen 24- und 48 V-Pegel anzupassen, die von Bordrechnern, Sensoren, Videokameras, Beleuchtungen und Navigationsgeräten benötigt werden.  (mr)

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