Schaeffler Gruppe Milliardenpaket für Vitesco-Übernahme auf die Beine gestellt

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Die Übernahme des Automobilzulieferers Vitesco ist der Schaeffler Gruppe weiterhin ein ernstes Anliegen. Dafür wurde laut Schaeffler nun ein milliardenschweres Finanzierungspaket syndiziert.

Das Hauptquartier der Schaeffler AG in Herzogenaurach.(Bild:  Schaeffler AG)
Das Hauptquartier der Schaeffler AG in Herzogenaurach.
(Bild: Schaeffler AG)

Die Schaeffler Gruppe möchte Vitesco übernehmen, das ist seit dem freiwilligen, öffentlichen Erwerbsangebot kein Geheimnis mehr. Im Rahmen der Kommunikation der vergangenen Wochen macht es allerdings den Eindruck, als wären die Verantwortlichen Vitesco, einem Automobilzulieferer für Antriebstechnologien, von dem Angebot überrascht worden – und dass noch Details ausgehandelt werden müssten.

In der Reaktion auf den Start der Annahmefrist von Schaeffler, die noch bis zum 15. Dezember 2023 läuft, ließen die Leute von Vitesco durchblicken, dass sie das Angebot pro ausstehender Aktie als zu niedrig empfinden. Genug Geld für den Kauf der ausstehenden Wertpapiere scheint es bei Schaeffler immerhin zu geben.

Finanzierungspaket in Milliardenhöhe syndiziert

Am 22. November 2023 verkündeten die Verantwortlichen der Schaeffler Gruppe, dass die Syndizierung eines Finanzierungspakets in Höhe von mehreren Milliarden Euro abgeschlossen worden sei. Das wiederum bedeutet, dass sich mehrere Parteien zusammengeschlossen haben, um das Kapital für die Transaktion bereitzustellen.

Das Finanzierungspaket, so heißt es aus Unternehmenskreisen, wurde vollständig von Bank of America, BNP Paribas, Citibank und Deutsche Bank zugesagt. Diese vier Banken fungieren gleichzeitig als Bookrunner für den Syndizierungsprozess. Zudem sollen weitere internationale Tier-1-Banken an der Syndizierung beteiligt sein.

Auch die Banken sehen die Vitesco-Akquise positiv

Der Erfolg des durchgeführten Syndizierungsprozesses zeige laut Claus Bauer, Vorstand Finanzen und IT der Schaeffler AG, dass man nicht nur intern davon überzeugt ist, wie positiv eine Vitesco-Übernahme zu werten sei. „Die äußerst positive Resonanz und die hohe Beteiligung von Hausbanken und weiterer internationaler Banken im Rahmen des Syndizierungsprozesses sind ein Beleg für die beeindruckende Unterstützung für diese Transaktion und ihre überzeugende strategische Logik. Beide Unternehmen sind gemeinsam stärker.“

Die Schaeffler Gruppe wirbt mit der Meldung zur Syndizierung des Finanzierungspakets weiterhin verstärkt für die Übernahme von Vitesco, alle öffentlichen Dokumente dazu lassen sich auf einer eigens dafür angelegten Webseite begutachten. Aus Vitescos Richtung gibt es bislang keine neuen, öffentlichen Informationen. (sb)

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