TeleMedizin Mikroelektronik und Telemonitoring treiben die Medizintechnik voran
Vor allem die Mikrosystemtechnik sowie Telemedizin und Telemonitoring treiben die Entwicklung in der Medizintechnik voran. Die Anforderungen und den sicheren Einsatz medizintechnischer Geräte regeln europäische Richtlinien und verschiedene nationale Gesetze und Verordnungen.
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Medizintechnische Geräte sind allgegenwärtig: das Fieberthermometer oder das Blutdruckmessgerät zuhause, die Personenwaage in der Apotheke oder das Stethoskop beim Hausarzt. Die moderne Medizin wäre ohne eine Vielfalt an einfacher bis hochkomplexer Medizintechnik nicht vorstellbar.
Die Spannbreite der Technik reicht von rein mechanischen Instrumenten in der Chirurgie über elektromedizinische Überwachungssysteme in der Intensivmedizin, der Beatmungs- und Narkosetechnik bis hin zur Röntgentechnik und der Kernspintomografie, die ganze Räume füllen können.
Beispiele für die sehr unterschiedlichen Techniken sind: Sterilisator, Chirurgielaser, Linearbeschleuniger für die Strahlentherapie, Analysenmesstechnik im klinischen Labor oder ein Zahnarzt-Behandlungsstuhl. Hinzu kommen Implantate und Prothesen.
Sicherheitsrelevante Anforderungen sind hoch
In der Entwicklung und Funktionsweise medizintechnischer Geräte spielen unter anderem Feinmechanik, Elektronik, Pneumatik, Optik, Strahlenphysik, Hygiene, Maschinenbau, Elektrik und Messtechnik ein wichtige Rolle. Medizintechnische Geräte sowie viele Materialien und Kleinteile, die der Heilung und der Behandlung von Menschen dienen, werden als Medizinprodukte bezeichnet. Dieser Begriff ist im Medizinproduktegesetz definiert (Kasten).
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