8bit-Entwicklung Microchip stellt Plattform zur Weiterentwicklung von 8-bit-MCUs vor
Microchip stellt für sein wachsendes Portfolio an 8-bit-PIC-Mikrocontrollern (MCUs) mit kern-unabhängigen Peripheriefunktionen (CIPs) eine erweiterte Entwicklungsplattform vor. Die Bausteine lassen sich zu autonom arbeitenden Anwendungen kombinieren und mit einer Reihe von integrierten analogen und intelligenten Peripheriefunktionen verbinden.
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Um mit diesen Mikrocontrollern die Entwicklungszeiten weiter zu reduzieren, bietet Microchip die Version 3.0 des MPLAB Code-Configurators (MCC) und drei neuen Entwicklungsplatinen an. Die für den Einstieg bestimmte Curiosity Entwicklungsplatine ist nicht nur kosteneffektiv, sie schließt auch einen Programmer/Debugger für einfache externe Verbindungen ein.
Der MPLAB Code-Configurator minimiert die Anlaufzeit durch Reduzierung des aufwändigen Datenblattstudiums und der Code-Implementation, während die Hardware-CIPs die Funktionsprüfung im komplexen Regelsystem überflüssig machen. Die Version 3.0 erlaubt dem Entwickler die Konfiguration der individuellen Peripheriefunktionen und höherer Systemfunktionen durch Kombination mehrerer CIPs mit nur einem Mausklick. Der MCC 3.0 unterstützt auch Microchips Bibliotheken, wie zum Beispiel TCP/IP, kundenspezifische LIN-Treiber und serielle Bootloader, mit künftigen Erweiterungsplänen für die kapazitiv-berührungssensitive mTouch-Technologie, USB- und RF-Protokolle. Weiterhin beabsichtigt Microchip ein Software-Entwicklungskit zur Verfügung zu stellen, das es dem Designer erlaubt, seine eigenen „oft eingesetzten“ 8- und 16-bit-Codefragmente und/oder Bibliotheken für die einfache Integration und Konfiguration in den MCC 3.0 einzubringen.
Die Curiosity ist eine kosteneffektive, vollintegrierte 8-bit-Entwicklungsplattform für Einsteiger, Hersteller und alle diejenigen, die nach funktionsreichen schnellen Prototypplatinen suchen. Sie unterstützt 8-bit-PICs in 8-, 14- oder 20-poligen PDIPs und das Platinenlayout. Dabei bieten externe Verbindungen Zugriff auf die kernunabhängigen Peripheriefunktionen der MCU. Zu den externen Verbindungen gehören der mikroBUS-Header, der mehr als 100 von MikroElektronika „Click add-on boards“ umfasst, sowie auch einen „PCB-Footprint“, der dem Anwender die Ergänzung des RN4020 Bluetooth LE Moduls von Microchip für die Kommunikation vereinfacht.

Der Explorer 8 ist für einen weiten Bereich von 8-bit-MCU-Funktionen bestimmt, einschließlich Anwenderschnittstellen, Leistungswandlung, Internet-der-Dinge, Batterieladegeräten und viele andere Anwendungen. Er bietet zudem die meisten Möglichkeiten zur Erweiterung von Microchips 8-bit-Platinen mit zwei Pmod-Schnittstellen von Digilent, zwei Click-Board-Sockel von MikroElektronika und zwei Erweiterungsstiftleisten für kundenspezifische Ergänzungsplatinen, mit denen der Designer sein Projekt für neue Anforderungen weiterentwickeln kann. Der Explorer 8 unterstützt die Standardwerkzeuge PICkit 3, MPLAB ICD 3 und MPLAB REAL ICE Programmer/Debugger.
Alle vier Werkzeuge arbeiten mit Microchips frei erhältlicher Integrierten Entwicklungsumgebung MPLAB X zusammen und lassen sich über das Werkzeugsystem von Microchip und Entwicklungspartnern wie MikroElektronika und Digilent erweitern. Auf Basis dieser Plattform haben Designer die Möglichkeit, die entwickelte Peripheriearchitektur der 8-bit-PIC-MCU mit ihrer Anwendungssoftware schnell und intuitiv zu überbrücken.
Für die Entwicklung gibt es ab sofort den frei erhältlichen MPLAB Code-Configurator in der Version 3.0 als Beta-Download, die Curiosity Entwicklungsplatine (DM164137) für 20 US-$, das Explorer 8 Entwicklungskit (DM160228) für 75 US-$ und die PICDEM Lab II Entwicklungsplatine (DM163046) für 100 US-$.
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