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GO/NOGO-Bewertung überwacht Signalverläufe über beliebig lange Zeiträume
Bei sporadischen Fehlern im Signalverlauf ist es wünschenswert, Signale kontinuierlich über beliebig lange Zeiträume beobachten und gleichzeitig automatisch nach eigenen Kriterien bewerten zu können, ohne dass der Anwender die Messung permanent persönlich begleiten muss. Die entsprechende Methode im Scope heißt GO/NOGO-Bewertung.

Wie im Bild 5 zu sehen, kann dieser Test als Zonen-Test erfolgen. Der Anwender hat hier die Möglichkeit, eigene geometrische Bereiche (Zonen) zu definieren und im Oszilloskop einzustellen wie es reagieren soll, wenn Messdaten sich innerhalb oder außerhalb dieser Zonen befinden.
Wird ein benutzerspezifiziertes Kriterium verletzt, erzeugt das MSO standardmäßig über einen entsprechenden Ausgang ein TTL-Signal, das zur Hardwaresteuerung verwendet werden kann. Zusätzlich gibt es wahlweise akustische Signale aus und — wichtig vor allem für die Dokumentation — es können die zugehörigen Messdaten oder Bildschirmdrucke automatisch auf Speichermedien abgespeichert werden.
*Rainer Kunz ist Applikationsingenieur im Produktsupport für digitale Oszilloskope bei Yokogawa in Herrsching.
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