Markt- und kostengerechte Produkte entwickeln

Methoden, Werkzeuge und Verfahren zur Kostenoptimierung bei der Elektronikentwicklung

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Kostenoptimierung durch konsequente Simulation

Zentrales Werkzeug zur Kostenoptimierung ist der konsequente Einsatz von Simulationswerkzeugen für unterschiedliche physikalische Aspekte. Mechanische, thermische, elektrische und funktionale Simulationen können heute mit großer Zuverlässigkeit in allen Phasen des Entwicklungsprozesses eingesetzt werden. Beim Festlegen der Systemspezifikationen werden bereits nachhaltige Entscheidungen für die Entwicklungs- und Produktkosten gelegt.

Bild 2: Beispiel für die Optimierung einer Highspeed-Verbindung mithilfe von Simulationen. Hier dargestellt das geschlossene (oben) und das offene Augendiagramm (unten) (Archiv: Vogel Business Media)

In dieser Entwicklungsphase sind Simulationswerkzeuge ein unerlässliches Hilfsmittel, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Bild 2 zeigt simulierte Augendiagramme einer kritischen High-Speed-Verbindung eines Telekommunikationssystems. Mithilfe der Simulation wird bei der Systemdefinition geklärt, welche Komponenten und welche Technologienabhängig von Leistung und Kosten in Frage kommen.

Auch in der Phase der Produktentwicklung gewährleistet der Einsatz von Simulationswerkzeugen die Auswahl der richtigen Komponenten und Technologien. Kostenintensive „Gürtel und Hosenträger Designs“ lassen sich damit vermeiden. Das Design kann mit Hilfe der Simulation näher an seiner Funktionsgrenze betrieben werden.

Erfahrene Entwickler für die Simulation

Voraussetzung für den zuverlässigen Einsatz von Simulationsverfahren sind erfahrene Entwickler, die die Werkzeuge richtig einsetzen können. Nicht die Tools sind entscheidend, sondern der Anwender. Ein erfahrener Entwickler kann mit einem unvollständigen Simulationswerkzeug sehr gute Ergebnisse erzielen, während ein unerfahrener Entwickler auch mit dem besten und teuersten Werkzeugen keine zuverlässigen und belastbaren Ergebnisse erzielt.

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