Innovationstag von dataTec Mess- und Prüftechnik mit dem Fokus Power

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 3 min Lesedauer

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Der erste Innovationstag von dataTec fand am 25. September in Stuttgart statt. Einen Tag lang hatten die Experten die Möglichkeit, sich über Mess- und Prüftechnik auszutauschen. In den insgesamt vier Themenblöcken konnten sie sich von Power bis hin zur High-End-Messtechnik informieren.

Markus Kohler, Vorstand von dataTec, spricht auf den Innovationstag 2025. (Bild:  dataTec)
Markus Kohler, Vorstand von dataTec, spricht auf den Innovationstag 2025.
(Bild: dataTec)

„Mehr Raum für Dialog und noch mehr echte Praxisprojekte“, so kündigte Hans Steiner, Vorstand von dataTec, den ersten Innovationstag seines Hauses an. Gerade die Mess- und Prüftechnik ist schließlich ein Treiber in der dynamischen Welt und Grundlage elektronischer Entwicklungen.

Der Innovationstag 2025 von dataTec fand am 25. September in Stuttgart mit 216 Teilnehmern statt und brachte Ingenieure, Entwickler, Techniker sowie Entscheider aus Forschung, Entwicklung und Anwendung zusammen. Das Konzept des Innovationstags umfasste praktische Ausstellungen sowie Networking-, Wissens-, Impuls- und Vortragsformate. Aufgeteilt waren die Fachvorträge in vier thematische Hubs, die verschiedene fachliche Schwerpunkte setzen: Der Schwerpunkt „Power“ deckte wichtige Themen ab, die mit den Herausforderungen der Green Energy, Netzsimulation sowie Batterie- und Zelltests verbunden waren. Der Fokus lag auf der Entwicklung nachhaltiger Energielösungen als Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis und wie die Messtechnik bei den Entwicklungen sowie Kundenanforderungen unterstützen kann.

E-Fahrzeuge und Qualitätsstandards

Der erste Innovationstag von dataTec im September bot insgesamt vier Themenblöcke rund um die Mess- und Prüftechnik.(Bild:  dataTec)
Der erste Innovationstag von dataTec im September bot insgesamt vier Themenblöcke rund um die Mess- und Prüftechnik.
(Bild: dataTec)

In einem weiteren Themenschwerpunkt ging es um „Elektronische Mess- und Prüftechnik“. Hier bekamen die Teilnehmer wertvolle Einblicke in Thermografie, Normprüfungen für Elektromobilität und Ladeinfrastruktur, Energie- und Netzanalyse sowie End-of-Line-Testverfahren. Diese Themen sind angesichts des Wandels hin zu elektrischen Fahrzeugen und der Sicherung hoher Qualitätsstandards von entscheidender Bedeutung.

Im Bereich „High-End-Messtechnik“ konnten sich die Teilnehmer tiefgehend über High-Speed Datenanalyse, Physical-Layer-Messungen und Stabilitätsprüfungen von DC/DC-Wandlern informieren. Diese technischen Vorträge lieferten wertvolle Erkenntnisse für Spezialisten, die sich mit der Optimierung der Leistungselektronik beschäftigen.

Im Kompetenzbereich „Modulare Messtechnik“ stehen die aktuellsten Hardware- und Softwareentwicklungen von National Instruments im Vordergrund, mit besonderem Augenmerk auf die Integration von Plattformen wie LabVIEW und Python. Dies ist besonders wichtig für die Testautomatisierung und fortschrittliche Datenanalyse.

Beispiele für die Vorträge waren unter anderem TDK mit seiner Erweiterung ihrer TDK-Lambda Genesys AC- und Genesys AC Pro-Serien, die nun programmierbare Wechselstromquellen mit 6 kVA- und 9 kVA-Nennleistung umfassen. Mit seinem großen Leistungsbereich von 10 mHz bis 450 MHz setzte der Bode 500 von Omicron Lab neue Maßstäbe für präzise Messungen. Weitere Highlights waren die modularen High-Speed Datenlogger DAS 1800 von Sefram, die von Teledyne FLIR vorgestellte App-fähige Wärmebildkamera der iXX-Serie FLIR i65 und den Nigel AI Advisor von NI, einen KI-gestützten Assistenten, der Ingenieure bei der Testsystementwicklung unterstützt.

Star Trek trifft Mess- und Prüftechnik

Ein Highlight der Veranstaltung war die Keynote von Dr. Hubert Zitt, die unter dem Titel „Star Trek trifft Mess- und Prüftechnik“ faszinierende Verbindungen zwischen Science-Fiction-Innovationen und heutiger Technologie beleuchtete. Der Innovationstag bietet mit über 25 Fachvorträgen umfassende Informationen zu Themen wie Messtechnik, Batterietests und Hochfrequenzanalyse. Ergänzt wurden diese durch praxisnahe Beispiele und Vorführungen, die das theoretische Wissen greifbar machte.

Markus Kohler, Vorstand von dataTec, hob die Verantwortung der Distributionspartner hervor und betonte drei wesentliche Entwicklungen: die zunehmende Automatisierung von Mess- und Prüfaufgaben, den Einsatz von künstlicher Intelligenz für effizientere und nachhaltigere Lösungen und die Bedeutung von praxisnaher Beratung und Support. Als Fachdistributor sieht dataTec seine Aufgabe darin, Ingenieure und Techniker nicht nur mit hochmodernen Geräten auszustatten, sondern sie auf ihrem Weg durch Applikations-Know-how und Unterstützung bei den Herausforderungen der Branche zu begleiten.

Die Veranstaltung wurde durch die Unterstützung namhafter Partner wie NI, Keysight und Chroma sowie die Medienpartnerschaft von ELEKTRONIKPRAXIS zu einem Erfolg. Der Innovationstag von dataTec setzte ein starkes Zeichen für die Zukunft der Mess- und Prüftechnik und bot eine Plattform für den Austausch von Wissen und die Entdeckung neuer technischer Möglichkeiten. Teilnehmer waren eingeladen, aktiv die Zukunft der Branche mitzugestalten und ihre Perspektiven nachhaltig zu erweitern. (heh)

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