Nokia Lumia 920: Das Smartphone meistert den schnellen Mobilfunkstandard 4G
(Bild: Nokia)
Die 4. Generation im Mobilfunk bringt Benutzer von Mobiltelefonen und Smartphones Vorteile, wenn diese besonders kapazitätshungrige Anwendungen nutzen. Dazu gehören z.B. Videokonferenzen in annähernder Echtzeit, Online-Computerspiele, interaktives Fernsehen und Voice-over-IP. Wie bei jeder neuen Technologie wird es jedoch zunächst nur eine relativ geringe Anzahl von Frühanwendern geben, und es scheint, als ob viele Benutzer durch den hohen Preis eines 4G-Vertrags abgeschreckt werden könnten.
Darüber hinaus ist die Auswahl von 4G-Geräten bisher noch begrenzt; es gibt etwa einige Geräte von Apple, HTC, Nokia und Samsung. Etliche andere Hersteller springen auf den Zug auf und wollen ebenfalls in den nächsten Monaten 4G-Geräte auf den Markt bringen.
4G verbessert die Breitbandabdeckung in ländlichen Gebieten
Viele Telekommunternehmen sehen 4G jedoch nicht nur als einen Weg, um höhere Geschwindigkeiten und erweiterte interaktive Dienste für ihre Benutzer zu bieten und auf diese Weise höhere Einnahmen je Nutzer zu erzielen, sondern auch, um die Breitband-Abdeckung in ländlichen Gebieten und so genannten „Not-Spots“ zu verbessern.
Es kommt dabei zu einem Punkt, an dem es nicht mehr kosteneffektiv ist, Kabel zu verlegen, besonders wenn drahtlose Technologien mit Hochgeschwindigkeits-Breitband diese Lücke füllen können – zumindest langfristig. Man kann daher mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass Nicht-Breitband-Besitzer die Ankunft von 4G kaum erwarten können … egal in welcher Form dies realisiert wird.
* * Eric Lee ist Technical Marketing Manager Asia-Pacific bei RS Components.