Mensch-Maschine-Schnittstellen

Lizenz für ARM-basierte Produkte in der Industrie

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Bild 2: Das ECLIPSE-basierte Embedded-Entwicklungs-Tool TrueSTUDIO von Atollic (Screenshot „Editing“) (Archiv: Vogel Business Media)

TrueSTUDIO richtet sich an Entwickler von Embedded-Systemen, die C/C++ und Assembler verwenden, es bietet aber auch UML zur grafischen Modellierung. Ein C/C++ Editor sowie Assembler- und Makefile-Editoren bieten eine farbcodierte Syntax und andere Leistungsmerkmale wie Expand/Collapse von Codeblöcken, um somit die Applikationsentwicklung zu beschleunigen (Screenshot „Editing“ in Bild 2). Mit TrueSTUDIO lassen sich Embedded-Systeme auf Basis von Toshibas ARM9- und Cortex-M3-Produkten entwickeln (z.B. mit dem TMPA910CRBXBG, TMPA911CRXBG, TMPA912CMXBG und TMPA913CHXBG für verschiedene HMI-Funktionsgrade sowie mit den Cortext M3 TMPM330/M370-Familien); Quellcode kompilieren und assemblieren, sowie Objektdateien und Laufzeitbibliotheken verlinken. TrueSTUDIO basiert auf den GNU-Kommandozeilen-Tools, die sich nun über Jahre am Markt etabliert haben.

Projekte mit all ihren Eigenschaften selbst verwalten

Bild 3: TrueSTUDIOs Project Wizard (Screenshot „Debugging“) sammelt targetspezifische Informationen, wie z.B. welches EVB-Board oder welches Toshiba-ARM-MCU-Derivat verwendet werden (Archiv: Vogel Business Media)

TrueSTUDIO bietet auch einen Project Wizard (Bild 3) sowie Project Explorer, mit dem sich Projekte und all deren Eigenschaften verwalten lassen. Der Wizard sammelt targetspezifische Informationen, wie z.B. welches EVB-Board oder welches Toshiba-ARM-MCU-Derivat verwendet werden; sowie andere Grundeinstellungen. Die Entwicklungsumgebung enthält einen Debugger, der über JTAG-Dongles oder mittels CPU-Simulator des Entwickler-PCs, auf dem Zielsystem laufende Software testet. Er verfügt über Standard-Programmausführungsbefehle wie ‚run‘, ‚run to cursor‘, ‚single-step‘, ‚step-in‘, ‚step-out‘ etc. (Screenshot „Debugging“ in Bild 3).

Atollic fügte Funktionen hinzu, die eine bessere Team-Zusammenarbeit, Arbeitsstruktur und Entwicklungsmethodologie ermöglichen. Damit lassen sich Probleme vermeiden, sobald mehrere Entwickler an einem Projekt arbeiten. Außerdem wird sichergestellt, dass keine Fehler auftreten, die zu Verzögerungen führen könnten. Die Versionsverwaltung überwacht Veränderungen des Quellcodes und stellt sicher, dass vorherige Versionen aller Dateien später einfach wieder erstellt und Änderungen verfolgt werden können. Sie zeichnet auf, wann wer welche Änderungen durchgeführt hat. Entwickler können damit Dateien ein- und auschecken, diese verzweigen und verbinden, das Server Repository durchsuchen und die Dateihistorien einsehen.

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