Elektronik hilft Little Home: transportable Wohnboxen für Obdachlose

Von Margit Kuther 2 min Lesedauer

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Arrow Electronics hat sich mit dem Verein Little Home e.V. zusammengetan, um in Berlin und in der Münchner Metropolregion jeweils eine Obdachlosenunterkunft zu errichten, und das Projekt mit Mitarbeit und finanzieller Hilfe zu unterstützen.

Little Home: die kleinen Wohnboxen bieten Obdachlosen etwas Privatsphäre.(Bild:  Arrow)
Little Home: die kleinen Wohnboxen bieten Obdachlosen etwas Privatsphäre.
(Bild: Arrow)

Die Idee hinter Little Home: Obdachlosen kleine Wohnboxen mit einer Größe von 3,2 Quadratmetern zur Verfügung zu stellen, die einen ersten Schritt zurück in die Gesellschaft bedeuten können.

Der ursprünglich in Köln durch Sven Lüdecke gegründete Verein ist mittlerweile in vielen deutschen Städten aktiv. Der Verein arbeitet mit Unternehmen, Schulen und anderen Organisationen zusammen, um den Bau und die Finanzierung der Wohnboxen auf die Beine zu stellen. Gut 300 Wohnboxen sind bislang deutschlandweit auf diesem Weg entstanden. Die Wohnboxen sind standardmäßig mit einer Matraze, einem Regal und einer Campingtoilette eingerichtet. Auch ein Feuerlöscher und ein Erste-Hilfe-Set gehören dazu.

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Unter anderem helfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen bei den Projekten tatkräftig mit, so auch von Arrow Electronics. Insgesamt fast 40 Mitarbeiter aus den Berliner und Münchner Büros des Unternehmens sind Mitte Oktober zusammen gekommen, um jeweils vor Ort in Berlin und in München eine Wohneinheit zu errichten, für die dann ein freier Stellplatz gesucht wird.

„Arrow Electronics hat ein weltweites Community-Programm ins Leben gerufen, woraufhin wir uns in Deutschland überlegt haben, welche Projekte wir in dessen Rahmen unterstützen können“, sagt Joachim Guth, Manager Operations DACH bei Arrow Enterprise Computing Solutions in München. „Dabei sind wir auf Little Home gestoßen, ein Projekt, das immer weiter an Bedeutung gewinnt. Wir hoffen, dass durch unsere Teilnahme weitere Unternehmen auf die Initiative aufmerksam werden und das Projekt unterstützen. Auch wir planen weitere Community-Projekte.“

„Auch ein kleines Zuhause kann viel bewegen“, sagt Sven Lüdecke, Gründer des Vereins Little Home. „Auch wenn es danach vielleicht noch ein langer Weg sein kann bis zum Ziel, vollumfänglich in ein normales gesellschaftliches Leben mit Wohnung und Arbeit zurück zu kehren, so ist ein erster Schritt getan. Das Projekt läuft gut an und zahlreiche ehemals Obdachlose haben bereits wieder eine Wohnung und Arbeit gefunden. Leider gibt es noch viel zu tun. Wir blicken auf eine enorme Warteliste. Daher freuen wir uns über alle, die mithelfen.“(mk)

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