AMD Artix UltraScale+ XA AU7P Leistungsstarke Automotive-FPGAs im 9x9mm-Gehäuse

Von Sebastian Gerstl 1 min Lesedauer

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AMD erweitert sein Angebot an FPGAs für die Automobilindustrie um eine kleinere, kostengünstigere Version für ADAS-Sensoranwendungen und Infotainment im Fahrzeug (IVI).

Der Artix UltraScale+ XA AU7P ist nun auch im 9x9 mm Gehäuse erhältlich. Es ist das kleinste verfügbare Gehäuse für AMD 16nm FPGAs oder adaptive SoCs.(Bild:  AMD)
Der Artix UltraScale+ XA AU7P ist nun auch im 9x9 mm Gehäuse erhältlich. Es ist das kleinste verfügbare Gehäuse für AMD 16nm FPGAs oder adaptive SoCs.
(Bild: AMD)

Der AMD Artix UltraScale+ XA AU7P 16nm FPGA hat ein kleineres Gehäuse für Camera Vision- oder In-Vehicle-Display-Anwendungen und ist in einem Chip-Scale-Gehäuse erhältlich, das für eine höhere Routing-/Signaldichte für I/Os, eine bessere Zuverlässigkeit der Lötstellen und eine verbesserte elektrische Leistung ausgelegt ist. Das 9 x 9 mm-Gehäuse für den FPGA ist kleiner als das bisherige 19 x 19 mm-Gehäuse mit 81.000 Logikzellen und 3,8 MBit Speicher.

Kleinere Siliziumbausteine werden in Sensoren und digitalen Cockpits in Kraftfahrzeugen immer häufiger eingesetzt. Nach Angaben des Beratungsunternehmens Yole Intelligence wird der Kameramarkt für fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver-Assistance Systems, ADAS) im Jahr 2023 auf 2 Mrd. US-$ geschätzt und soll bis 2029 2,7 Mrd. US-$ erreichen.

„Mit der Ausweitung des Automobilmarktes ist die Optimierung von Formfaktor, Leistung und Medienverarbeitung für Automobil-OEMs und Tier-1-Zulieferer noch wichtiger geworden“, sagte Wayne Lyons, Senior Director of Marketing, Automotive Segment, AMD. „Mit der Veröffentlichung dieses neuen Artix UltraScale+ Bausteins mit kleinem Formfaktor setzt AMD sein Engagement für die Entwicklung von Bausteinen fort, die Synergien zwischen ADAS und IVI bieten.

AMD meldet, dass bereits erste Kunden eigene Designs auf Basis der Artix UltraScale+ AU7P FPGAs in ihren ADAS-Edge-Geräten wie Wärme- und IR-Kameras einsetzen. Automobilentwickler können diese Bausteine für die Datenaufnahme und Bild-/Videoverarbeitung für Edge-Sensoren verwenden. Darüber hinaus können diese Bausteine mit den Displays im Fahrzeug verbunden werden, um die Infotainment-Funktionen zu verbessern.(sg)

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