Gigabit SerDes Leistungsaufnahme und Wärmeverluste in Rechenzentren in den Griff bekommen

Autor / Redakteur: Atul Patel und Frank Dehmelt / Jan Vollmuth

Durch Technologien wie Gigabit-Ethernet und zunehmend auch 10-Gigabit-Ethernet erreicht Rechenzentrums-Equipment einen höheren Datendurchsatz – damit einher gehen eine große Stromaufnahme und hohe Verlustwärme. Der Stromverbrauch von Gigabit-SerDes-Bausteinen, hat einen wesentlichen Einfluss auf den Gesamtverbrauch von Rechenzentrums-Geräten sowie auf die insgesamt erzeugte Wärme.

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Die intensive Nutzung des Internets erfordert immer höhere Bandbreiten. Der Trend in Unternehmen, herkömmliche Bürosoftware durch Intranet-basierte Anwendungen zu ersetzen trägt ebenfalls zu einem höheren Bandbreitenbedarf bei. Dabei sind die Anwendungen nicht mehr lokal auf den einzelnen Computern installiert, sondern werden den Benutzern über das Intranet bereitgestellt.

Im Vergleich zu lokal installierter Software können die IT-Abteilungen dadurch die Entwicklung, Installation und Wartung von geschäftskritischen Anwendungen ganz erheblich rationalisieren.

Um dem gestiegenen Datenvolumen gerecht zu werden, müssen aber sowohl die Rechenzentren selbst als auch deren Server, Datenspeicher, Router und die Infrastruktur mitwachsen.

Systeme wie Applikationsserver, Netzwerkspeicher oder Router müssen immer mehr Ports und Verarbeitungskapazität aufweisen, um mit den wachsenden Anforderungen von Web-basierten Anwendungen Schritt halten zu können. Web 2.0 Anwendungen werden den Bedarf an Rechenleistung weiter in die Höhe treiben.

Durch Technologien wie Gigabit-Ethernet und zunehmend auch 10-Gigabit-Ethernet erreicht Rechenzentrumequipment einen höheren Datendurchsatz. Doch hohe Rechenleistung und Datenraten sowie die steigende Zahl an Ports, gehen zwangsläufig einher mit großer Stromaufnahme und Verlustwärme.

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