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Leistungsaufnahme und Wärmeverluste in Rechenzentren in den Griff bekommen

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Die Hauptprobleme sind Stromverbrauch und Wärme

Um dem Wunsch ihrer Kunden nach mehr Rechenleistung gerecht zu werden, erhöhen Betreiber von Rechenzentren die Integrationsdichte. Dies führt zu immensem Leistungsbedarf und entsprechend hoher Abwärme. Der technische und finanzielle Aufwand diese Systeme mit Strom zu versorgen und zu kühlen ist enorm und übersteigt die Einrichtungskosten eines Rechenzentrums oft um ein Vielfaches.

Diese Kosten zwingen Betreiber von Rechenzentren für Unternehmen oder Service-Provider dazu, zum einen den Einsatz ihrer Hardware zu optimieren, zum anderen verstärkt auf Skalierbarkeit der Systeme zu achten, um mit den steigenden Anforderungen der Anwendungen Schritt zu halten.

Tabelle 1: Energiebedarf und Kosten für ein typisches Rechenzentrum (Archiv: Vogel Business Media)

Tabelle 1 zeigt die Entwicklung des Energiebedarfs und der damit verbundenen Kosten für ein durchschnittliches bis großes Rechenzentrum. Für manche Betreiber sind die Stromkosten bereits ein immenser Kostenfaktor, der die Profitabilität des Unternehmens erheblich schmälern kann.

Steigenden Kosten bremsen das Wachstum eines Unternehmens

Die steigenden Kosten bremsen unter Umständen das Wachstum eines Unternehmens, da ein Ausbau des Rechenzentrums aufgrund der hohen Unterhaltskosten nicht tragbar ist. Langfristig wirkt sich das auf das Gesamtgeschäft eines Unternehmens aus.

Equipmenthersteller legen daher verstärkt Wert auf energieeffiziente Systeme und fordern von Halbleiterherstellern, den Stromverbrauch ihrer Bausteine drastisch zu reduzieren. Ein Bereich, in dem Halbleiterhersteller den Stromverbrauch in Rechenzentren bereits wesentlich drosseln konnten, sind die Bausteine der physikalischen Schicht, sowohl die der Frontplane-Ports als auch der internen Backplane-Datenverbindungen.

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