Digitalisierung im verarbeitenden Gewerbe Laut ZVEI-Umfrage plant die Branche deutliche Investitionen in industrielle KI

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Eine aktuelle Branchenumfrage zeigt, dass Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe ihre Investitionen in industrielle KI in den kommenden Jahren deutlich steigern wollen. Für viele Betriebe gilt künstliche Intelligenz inzwischen als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und moderne Produktion.

Laut ZVEI-Umfrage planen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes deutliche Investitionen in industrielle KI.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Laut ZVEI-Umfrage planen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes deutliche Investitionen in industrielle KI.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey hat der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) über zwei Monate unter 1.000 Entscheidern des verarbeitenden Gewerbes eine Umfrage versendet, um das Potenzial industrieller Nutzung von KI in Erfahrung zu bringen. Und demnach plant rund ein Viertel der befragten Industrieunternehmen, in den nächsten fünf Jahren mehr als 20 Prozent der Gesamtinvestitionen in KI-Anwendungen zu lenken.

Schon heute hat etwa jedes fünfte Unternehmen KI-Lösungen in seine Produktions- und Wertschöpfungsprozesse integriert. Viele Betriebe erwarten, dass sich der Einsatz von KI innerhalb der kommenden Jahre spürbar positiv auf Effizienz, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. „Unsere Unternehmen sehen nicht nur das immense Potenzial industrieller KI, sie werfen es bereits in die Waagschale. Das darf uns zuversichtlich stimmen“, bilanziert ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel.

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Vorbehalte gegenüber der Regulierung

Gleichzeitig zeigt die Umfrage auch deutliche Vorbehalte gegenüber der aktuellen und geplanten Regulierung auf europäischer Ebene. „So empfindet jedes dritte Unternehmen mit industriellen KI-Anwendungen die geltenden oder geplanten EU-Regelwerke, etwa den AI Act, den Data Act oder den Cyber Resilience Act, als starke bis sehr starke Belastung für die weitere Umsetzung von KI-Projekten“, analysiert der ZVEI aus den Umfrageergebnissen.

Ein erheblicher Teil der Unternehmen sieht gesetzliche Vorgaben als Belastung für die Umsetzung von KI-Projekten. Rund vier von zehn Unternehmen erwägen daher, künftige KI-Investitionen eher außerhalb der EU zu tätigen. Entsprechend warnt der ZVEI vor möglichen Standortnachteilen durch komplexe Vorgaben und fordert einen praxisnahen regulatorischen Rahmen. Vor allem mittelständische Unternehmen bräuchten verlässliche Bedingungen und Unterstützung, um KI-Projekte wirtschaftlich umsetzen zu können. (sb)

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