Führungswechsel bei Nokia Intels KI-Chef wird neuer Nokia-CEO

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia hat bekanntgegeben, dass CEO Pekka Lundmark zum 31. März 2025 zurücktreten wird. Sein Nachfolger wird Justin Hotard, derzeit Leiter der Data Center & AI Group bei Intel, der die Position zum 1. April 2025 übernehmen wird.

Intels Chef der Data Center and AI Group (DCAI), Justin Hotard, wird neuer CEO von Nokia.(Bild:  Intel Corp.)
Intels Chef der Data Center and AI Group (DCAI), Justin Hotard, wird neuer CEO von Nokia.
(Bild: Intel Corp.)

Justin Hotard bringt über 25 Jahre Erfahrung in der Technologiebranche mit und hat in seiner bisherigen Laufbahn bedeutende Führungspositionen bei globalen Unternehmen wie Hewlett Packard Enterprise und NCR Corporation innegehabt. Bei Intel verantwortete er zuletzt als Executive Vice President und General Manager die Data Center & AI Group.

Sari Baldauf, Vorsitzende des Nokia-Aufsichtsrats, äußerte sich positiv über die Personalie: "Er verfügt über eine starke Erfolgsbilanz bei der Beschleunigung des Wachstums von Technologieunternehmen sowie über umfangreiche Expertise in den KI- und Rechenzentrumsmärkten, die für das zukünftige Wachstum von Nokia von entscheidender Bedeutung sind.."

Strategischer Fokus auf KI und Rechenzentren

Pekka Lundmark, der seit 2020 an der Spitze von Nokia stand, erklärte zu seinem Rücktritt: "Ich habe börsennotierte Unternehmen mehr als zwei Jahrzehnte lang geführt und obwohl ich nicht plane, mit der Arbeit aufzuhören, möchte ich von operativen Rollen zurücktreten, um in anderer Funktion, beispielsweise als Bearter, tätig zu sein." Er wird bis Ende des Jahres als Berater für seinen Nachfolger tätig sein.

Analysten sehen in der Ernennung von Hotard einen strategischen Schritt von Nokia, um das Geschäft in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Rechenzentren auszubauen. Diese Märkte gelten als wachstumsstark und bieten Potenzial für zukünftige Entwicklungen des Unternehmens.

Nokia hat in den letzten Jahren Schritte unternommen, um seine Position in diesen Bereichen zu stärken. So wurde im vergangenen Jahr die Übernahme des US-amerikanischen Herstellers von optischen Netzwerkausrüstungen, Infinera, für 2,3 Milliarden US-Dollar angekündigt, um von den steigenden Investitionen in Rechenzentren im Zuge des KI-Booms zu profitieren.

Die Aktien von Nokia reagierten positiv auf die Ankündigung des Führungswechsels und stiegen um 1,6 Prozent auf 4,7 Euro an der Börse in Helsinki. (mc)

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