Strategische Partnerschaft vertieft Infineon verkauft zwei Backend-Fertigungsstätten an ASE

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Um die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen zu verstärken, hat Halbleiterhersteller Infineon zwei Backend-Fertigungsstätten an Halbleiterdienstleister ASE veräußert. Damit wollen Infineon und ASE Synergien nutzen und Wachstumspotenziale schaffen.

ASE baut derzeit in Penang, Malaysia an Plants 4 und 5.(Bild:  ASE)
ASE baut derzeit in Penang, Malaysia an Plants 4 und 5.
(Bild: ASE)

Ein Teil der Fertigungsstrategie und des Wachstumsplans des weltweit bekannten Halbleiterherstellers Infineon umfasst eine ausgewogene Mischung aus eigener und externer Fertigung. Entsprechend haben die Verantwortlichen von Infineon beschlossen, zwei Backend-Fertigungsstätten an Halbleiterdienstleister ASE zu verkaufen. Die ASE Technology Holding Co., Ltd. ist Anbieter von Outsourced Semiconductor Assembly and Test (OSAT)-Dienstleistungen für die Halbleiter- und Elektronikindustrie. Das Unternehmen bietet Services wie die Montage, das Testen und die Verpackung von Halbleiterbauteilen für Kunden.

Die Unterzeichnung der Verträge für die Veräußerung der beiden Werke, eines in Cavite, Philippien, das andere in Cheonan, Südkorea, wurde am 22. Februar 2024 bekannt gegeben. ASE übernimmt nach dem Abschluss der Transaktion beide Standorte inklusive der Belegschaft (rund 1.200 Mitarbeitende insgesamt) und plant, die Werke weiterzuentwickeln, um Kundenwünschen gerecht zu werden. Es wird damit gerechnet, dass die Transaktion im zweiten Kalenderquartal 2024 abgeschlossen sein wird. Ebenfalls mit dieser Transaktion wurden zwischen Infineon und ASE langfristige Liefervereinbarungen getroffen, die Dienstleistungen für etablierte sowie neue Produkte umfasst.

Gesicherte Partnerschaft für Zukunftsmärkte

Beide Unternehmen sehen mit der vertieften Partnerschaft eine Sicherung der Marktposition in den Segmenten Automotive und Power-Management. „Angesichts der Marktführerschaft von Infineon bei Automobil- und Leistungshalbleitern und der führenden Position von ASE in der Backend-Halbleiterfertigung schafft diese Partnerschaft vielfachen Nutzen für das gesamte Ökosystem, vom Produkthersteller bis zum Endverbraucher“, so Chief Operating Officer Dr. Tien Wu von ASE.

Infineon investiert auch an anderer Stelle, nämlich in die eigenen Aktien. Mit einem limitierten Aktienrücklaufprogramm will das Unternehmen bis zu sieben Millionen der eigenen Aktien zurückkaufen und dafür rund 300 Millionen Euro lockermachen. Der Rückkauf ist am 26. Februar 2024 gestartet und läuft bis einschließlich 28. März. „Das Rückkaufprogramm dient ausschließlich dem Zweck der Zuteilung von Aktien an Beschäftigte der Gesellschaft oder verbundener Unternehmen, Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft sowie Mitglieder des Vorstands und der Geschäftsführungen verbundener Unternehmen im Rahmen der bestehenden Mitarbeiterbeteiligungsprogramme“, so die Verantwortlichen von Infineon. (sb)

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